23. September 2026
Sitzungs-/ Diskussionsleitung: Dr.-Ing. Thomas Voigt, Ed. Züblin AG, Stuttgart;
Vorträge:Session 1
1.2
Untersuchung von Gründungsvarianten für ein Hochhaus, Setzungsprognose und Gründungsbewertung auf Braunkohleablagerungen in Leipzig
Robert Ries M.Sc.1
1GuD Geotechnik und Umweltgeologie GmbH, Leipzig
Robert Ries M.Sc.1
1GuD Geotechnik und Umweltgeologie GmbH, Leipzig
1.3
Ingenieuraustausch in Sydney – CFA-Verfahren und geotechnisches Design im internationalen Vergleich
Sophie Kirschnick M.Sc.1
1Keller Grundbau GmbH, Köln
Sophie Kirschnick M.Sc.1
1Keller Grundbau GmbH, Köln
1.4
Numerische Simulation des Eindringvorgangs und des statischen und zyklischen axialen Tragverhaltens von Fertigschraubpfählen
Markus Meier M.Eng.1
1Universität der Bundeswehr München, Neubiberg
Markus Meier M.Eng.1
1Universität der Bundeswehr München, Neubiberg
1.5
Einfluss von Installationseffekten auf das Tragverhalten von Vollverdrängungsbohrpfählen
Johannes Kuhlmann M.Sc.1
1Universität Siegen
Johannes Kuhlmann M.Sc.1
1Universität Siegen
1.6
Entwicklung und Validierung einer Bemessungsmethode für Schwerlaststützen aus geokunststoffbewehrten Systemen zur Lagerung von Monopiles
Hamidreza Mirmohseni1
1Fachhochschule Erfurt
Hamidreza Mirmohseni1
1Fachhochschule Erfurt
1.7
Numerische Untersuchungen zur Installation von Monopile Gründungen mittels Vibrationsrammung
Niklas Rödiger M.Sc.1
1Bauhaus-Universität Weimar
Niklas Rödiger M.Sc.1
1Bauhaus-Universität Weimar
Sitzungs-/ Diskussionsleitung: Dr.-Ing. Thomas Voigt, Ed. Züblin AG, Stuttgart;
Vorträge:Session 2
2.1
Vergleich der Bestimmung von Korneigenschaften zwischen herkömmlichen Methoden sowie dynamischer Bildanalyse
Natascha Heim M.Sc.1
1Helmut-Schmidt-Universität, Hamburg
Natascha Heim M.Sc.1
1Helmut-Schmidt-Universität, Hamburg
2.2
Degradation von biopolymermodifizierten Böden unter dem Einfluss von Nass-Trocken-Zyklen
Natascha Kallerhoff M.Sc.1
1Ruhr-Universität Bochum
Natascha Kallerhoff M.Sc.1
1Ruhr-Universität Bochum
2.3
Erfahrungen aus dem ersten Ersatzneubau über dem Stadtbahntunnel der Wehrhahnlinie in Düsseldorf Planung, Numerische Simulation und Monitoring
Janna Sieger M.Eng.1
1ICG Ingenieure GmbH, Düsseldorf
Janna Sieger M.Eng.1
1ICG Ingenieure GmbH, Düsseldorf
2.4
Pfahlgründung der neuen Rudolf-Wissell-Brücke in Berlin – Pfahlsteifigkeiten und Setzungen aus 3D-FE-Berechnungen im Vergleich zur EA-Pfähle
Clara Sieling M.Sc.1
1GuD Geotechnik und Dynamik und Consult GmbH, Berlin
Clara Sieling M.Sc.1
1GuD Geotechnik und Dynamik und Consult GmbH, Berlin
2.5
Ein Großmodellversuch zur Validierung numerischer Modelle für zyklisch belastete Böden unter Straßenkonstruktionen
Dipl.-Ing. Sebastian Ullmann1
1Technische Universität Dresden
Dipl.-Ing. Sebastian Ullmann1
1Technische Universität Dresden
Sitzungs-/ Diskussionsleitung: Dr.-Ing. Thomas Voigt, Ed. Züblin AG, Stuttgart;
Vorträge:Session 3
3.1
Standsicherheit suspensionsgestützter Schlitzwandecklamellen
Johannes Stamm M.Sc.1
1Bergische Universität Wuppertal
Johannes Stamm M.Sc.1
1Bergische Universität Wuppertal
3.2
Körperschallmessung als Qualitätskontrolle beim Düsenstrahlverfahren (DSV)
Elisa Kant M.Sc.1
1GuD Geotechnik und Dynamik Consult GmbH, Berlin
Elisa Kant M.Sc.1
1GuD Geotechnik und Dynamik Consult GmbH, Berlin
3.3
Zur elektrokinetischen Manipulation der tangentialen Kontaktmechanik zwischen Stahl und feinpartikulären kohäsiven Medien
Michael Ried M.Eng.1
1OTH Regensburg
Michael Ried M.Eng.1
1OTH Regensburg
3.4
Untersuchungen zum Rammvorgang von Duktilrammpfählen
Juan Ignacio Corazza M.Sc.1
1Universität Kassel
Juan Ignacio Corazza M.Sc.1
1Universität Kassel
3.5
Betrachtung der Einflussfaktoren auf die wärmetechnische Auslegung von Erdkabeln
Lotte Webel1
1CDM Smith SE, Bochum
Lotte Webel1
1CDM Smith SE, Bochum
24. September 2026
Sitzungsleitung: Dr. Rolf Balthes, MIBRAG GmbH, Zeitz;
Vorträge:Regionale Projekte
2.1
NBS Dresden Prag - Baugrunderkundung für den 30 km langen Erzgebirgstunnel
Dipl.-Ing. Falk Riedel1; Dipl.-Ing. Kay Müller1; Dipl.-Ing. Holger Hagen1
1DB InfraGO AG, Leipzig
Dipl.-Ing. Falk Riedel1; Dipl.-Ing. Kay Müller1; Dipl.-Ing. Holger Hagen1
1DB InfraGO AG, Leipzig
Abstracttext:
Das länderübergreifende internationale Großprojekt "NBS Dresden - Prag" mit seinem Herzstück, dem Erzgebirgstunnel - dem zukünftig längsten Tunnelbauwerk Deutschlands, bietet die gesamte thematische Breite von der Erkundung der komplexen Geologie des Osterzgebirges, den unterschiedlichen Vortriebstechnologien im Tunnelbau, unterirdischen Bauwerken sowie des nachhaltigen Baus und Betriebs des Bauwerkes. Es bietet ein exemplarisches Beispiel für moderne Ingenieurleistungen im Spannungsfeld von Technologie, Umwelt und Infrastrukturentwicklung.
Abstract öffnenDas länderübergreifende internationale Großprojekt "NBS Dresden - Prag" mit seinem Herzstück, dem Erzgebirgstunnel - dem zukünftig längsten Tunnelbauwerk Deutschlands, bietet die gesamte thematische Breite von der Erkundung der komplexen Geologie des Osterzgebirges, den unterschiedlichen Vortriebstechnologien im Tunnelbau, unterirdischen Bauwerken sowie des nachhaltigen Baus und Betriebs des Bauwerkes. Es bietet ein exemplarisches Beispiel für moderne Ingenieurleistungen im Spannungsfeld von Technologie, Umwelt und Infrastrukturentwicklung.
Sitzungsleitung: Prof. Dr.-Ing. Hansgeorg Balthaus, Technische Universität Berlin, Grundbau und Bodenmechanik, Berlin;
Vorträge:Tunnel und unterirdische Bauwerke
2.1.1
Teilsanierung Rauhebergtunnel – Düsenstrahl- und Injektionsarbeiten 100 m tief unter Tage
Dipl.-Ing. Christoph Wehr1; Dipl.-Ing. Reiner Otterbein1; Florian Tomann M.Sc.1; Dipl.-Ing. Uwe Kneißl2; Dr.-Ing. Andy Klinger3
1Keller Grundbau GmbH, Würzburg/Bochum; 2DB Infra GO AG, Frankfurt; 3gbm Gesellschaft für Baugeologie und-meßtechnik mbH –, Baugrundinstitut, Limburg
Dipl.-Ing. Christoph Wehr1; Dipl.-Ing. Reiner Otterbein1; Florian Tomann M.Sc.1; Dipl.-Ing. Uwe Kneißl2; Dr.-Ing. Andy Klinger3
1Keller Grundbau GmbH, Würzburg/Bochum; 2DB Infra GO AG, Frankfurt; 3gbm Gesellschaft für Baugeologie und-meßtechnik mbH –, Baugrundinstitut, Limburg
Abstracttext:
Der Rauhebergtunnel auf der DB- Schnellfahrstrecke Hannover-Würzburg wird täglich von bis zu 160 Zügen durchfahren. Seit 2007 wurden innerhalb des Tunnels fortschreitende Rissbildungen und Ver- formungen beobachtet, so dass ab Mitte Dezember 2023 in einer 5- monatigen Totalsperrung eine Teilsanierung durchgeführt wurde. Zur Stabilisierung des anstehenden Gebirges wurde der Baugrund hinter der Tunnelschale unter Einsatz des Düsenstrahlverfahrens und einer Porenrauminjektion ver- festigt. Der Vortrag stellt die Geologie, das Sanierungskonzept und die Ausführung der Arbeiten vor.
Abstract öffnenDer Rauhebergtunnel auf der DB- Schnellfahrstrecke Hannover-Würzburg wird täglich von bis zu 160 Zügen durchfahren. Seit 2007 wurden innerhalb des Tunnels fortschreitende Rissbildungen und Ver- formungen beobachtet, so dass ab Mitte Dezember 2023 in einer 5- monatigen Totalsperrung eine Teilsanierung durchgeführt wurde. Zur Stabilisierung des anstehenden Gebirges wurde der Baugrund hinter der Tunnelschale unter Einsatz des Düsenstrahlverfahrens und einer Porenrauminjektion ver- festigt. Der Vortrag stellt die Geologie, das Sanierungskonzept und die Ausführung der Arbeiten vor.
2.1.2
Großmaßstäblicher in-situ Versuch zur Optimierung einer Baugrundvereisung im U-Bahnbau
Charlotte Nellessen M.Sc.1; Dipl.-Ing. Frederic Sauer1
1Max Bögl Stiftung & Co.KG, München
Charlotte Nellessen M.Sc.1; Dipl.-Ing. Frederic Sauer1
1Max Bögl Stiftung & Co.KG, München
Abstracttext:
Bei der Planung und Anwendung der Bodengefriertechnik stellt die Grundwasserfließgeschwindigkeit einen wesentlichen Eingangsparameter, der über die Durchführbarkeit, die Verfahrenswahl, Dimensionierung der Gefrieranlage und die Anordnung der Gefrierrohre entscheidet, dar. Im vorliegenden Beitrag wird die Durchführung einer großmaßstäblichen Probevereisung zur Kalibrierung der Berechnungsmodelle und Optimierung der Baugrundvereisung bei einem U-Bahnprojekt vorgestellt.
Abstract öffnenBei der Planung und Anwendung der Bodengefriertechnik stellt die Grundwasserfließgeschwindigkeit einen wesentlichen Eingangsparameter, der über die Durchführbarkeit, die Verfahrenswahl, Dimensionierung der Gefrieranlage und die Anordnung der Gefrierrohre entscheidet, dar. Im vorliegenden Beitrag wird die Durchführung einer großmaßstäblichen Probevereisung zur Kalibrierung der Berechnungsmodelle und Optimierung der Baugrundvereisung bei einem U-Bahnprojekt vorgestellt.
Sitzungsleitung: Dr.-Ing. Thomas Voigt, Ed. Züblin AG, Stuttgart;
Vorträge:Risiko und Versicherung
3.1
Kenote-Lecture: Risiko Baugrund: Was leistet die Projektversicherung - und was nicht?
Heiko Wannick1
1Technische Universiät München
Heiko Wannick1
1Technische Universiät München
3.4
Gemeinsam Boden gut machen – Kooperative Verträge für mehr Erfolg
Félix Paul1; Prof. Dr. Bastian Fuchs2
1BAUER AG, Schrobenhausen; 22TOPJUS Rechtsanwälte, München
Félix Paul1; Prof. Dr. Bastian Fuchs2
1BAUER AG, Schrobenhausen; 22TOPJUS Rechtsanwälte, München
Abstracttext:
Erfolg im Bau entsteht nicht durch Einzelverantwortung, sondern durch Zusammenarbeit. Gerade im Spezialtiefbau, wo technische Komplexität, Baugrundunsicherheiten und wirtschaftlicher Druck zusammentreffen, entscheidet die Qualität der Kooperation über den Projekterfolg. Oftmals kämpfen Auftragnehmer mit der Übernahme von Risiken und nachteiligen Vertragsklauseln; Auftraggeber werden wiederum mit überzogenen Nachträgen konfrontiert. Kooperative Vertrags- und Vergütungsmodelle können hier einen wesentlichen Beitrag leisten.
Abstract öffnenErfolg im Bau entsteht nicht durch Einzelverantwortung, sondern durch Zusammenarbeit. Gerade im Spezialtiefbau, wo technische Komplexität, Baugrundunsicherheiten und wirtschaftlicher Druck zusammentreffen, entscheidet die Qualität der Kooperation über den Projekterfolg. Oftmals kämpfen Auftragnehmer mit der Übernahme von Risiken und nachteiligen Vertragsklauseln; Auftraggeber werden wiederum mit überzogenen Nachträgen konfrontiert. Kooperative Vertrags- und Vergütungsmodelle können hier einen wesentlichen Beitrag leisten.
Risikomanagement
3.2
Untergrundmodellierung und probabilistische Bewertung von Modellunsicherheiten bei innerstädtischen Tunnelbauprojekten im Münchner Baugrund
Dr.-Ing. Benedikt Lypp1; Prof. Dr.-Ing. Roberto Cudmani1; Tiancheng Wang M.Sc.1; Dr.-Ing. Marcus Schneider2; Dr. Marcus Scholz3
1Technische Universität München; 2DB InfraGO AG, München; 3Landeshauptstadt München
Dr.-Ing. Benedikt Lypp1; Prof. Dr.-Ing. Roberto Cudmani1; Tiancheng Wang M.Sc.1; Dr.-Ing. Marcus Schneider2; Dr. Marcus Scholz3
1Technische Universität München; 2DB InfraGO AG, München; 3Landeshauptstadt München
Abstracttext:
Für verschiedene große Tunnelbaumaßnahmen wurden vom Zentrum Geotechnik der TUM probabilistische Baugrundmodelle erstellt, deren Verwendung insbesondere im Vergleich mit subjektiven herkömmlichen Methoden neben Aussagen zur Lithologie auch eine Bewertung der Unsicherheit hinsichtlich der prognostizierten Baugrundschichtung ermöglicht. Bei der Anwendung der Modelle zeigt sich, dass eine intensive Zusammenarbeit und das Zusammenwirken von Planer, Prüfer und Sachverständigem für bauwerksbezogene Risiko-Analysen und Lösungen erforderlich sind.
Abstract öffnenFür verschiedene große Tunnelbaumaßnahmen wurden vom Zentrum Geotechnik der TUM probabilistische Baugrundmodelle erstellt, deren Verwendung insbesondere im Vergleich mit subjektiven herkömmlichen Methoden neben Aussagen zur Lithologie auch eine Bewertung der Unsicherheit hinsichtlich der prognostizierten Baugrundschichtung ermöglicht. Bei der Anwendung der Modelle zeigt sich, dass eine intensive Zusammenarbeit und das Zusammenwirken von Planer, Prüfer und Sachverständigem für bauwerksbezogene Risiko-Analysen und Lösungen erforderlich sind.
3.3
Konsolidierte Betrachtung und Analyse von Herstelldaten im Infrastrukturbau – Grundlagen, Workflows und Mehrwert in der Praxis
DI Fabian Dengg1; Natascha Buschle2; Ing. Philipp Eder1; Maximilian Wunderle M.Sc.2; Philipp Maroschek MSc1
1eguana GmbH, Wien, ÖSTERREICH; 2Max Bögl Tunnelbau – Geotechnik & Umwelt, München
DI Fabian Dengg1; Natascha Buschle2; Ing. Philipp Eder1; Maximilian Wunderle M.Sc.2; Philipp Maroschek MSc1
1eguana GmbH, Wien, ÖSTERREICH; 2Max Bögl Tunnelbau – Geotechnik & Umwelt, München
Abstracttext:
Die Digitalisierung im Bauwesen ermöglicht ein durchgängiges Datenmanagement von der Planung über Ausführung und Überwachung bis zur Analyse. Über Gewerksgrenzen hinweg lassen sich Herstell- und Monitoringdaten gemeinsam nutzen, um Qualitätssicherung und geotechnisches Risikomanagement zu verbessern. Praxisbeispiele zeigen, wie Daten automatisiert verarbeitet, visualisiert und analysiert werden, um Herstellprozesse und geotechnische Begleitung zu unterstützen, Abweichungen früh zu erkennen und Risiken datenbasiert zu reduzieren.
Abstract öffnenDie Digitalisierung im Bauwesen ermöglicht ein durchgängiges Datenmanagement von der Planung über Ausführung und Überwachung bis zur Analyse. Über Gewerksgrenzen hinweg lassen sich Herstell- und Monitoringdaten gemeinsam nutzen, um Qualitätssicherung und geotechnisches Risikomanagement zu verbessern. Praxisbeispiele zeigen, wie Daten automatisiert verarbeitet, visualisiert und analysiert werden, um Herstellprozesse und geotechnische Begleitung zu unterstützen, Abweichungen früh zu erkennen und Risiken datenbasiert zu reduzieren.
Sitzungsleitung: Univ.-Prof. Dr.-Ing. Frank Rackwitz, Technische Universität Berlin, FG Grundbau und Bodenmechanik, Berlin;
Vorträge:Forschung und Innovation
4.4
Numerische Modellierungsansätze zum Nachweis der Standsicherheit und der Gebrauchstauglichkeit einer Flankenabdeckung auf einer Rückstandshalde
Dipl.-Ing. Matthias Seip1; Prof. Dr.-Ing. Steffen Leppla1; Eva Eden-Teutsch M.Sc.1; Mohammadmasoud Badparva M.Eng1; Prof. Dr.-Ing. Rolf Katzenbach1; Dipl.-Ing. Uta Zienert2; Dr.-Ing. Jan-Peter Schleinig2; Dipl.-Ing. Christian Artschwager3; Dr.-Ing. Murat Cenk Erdurak3
1Ingenieursozietät Professor Dr.-Ing. Katzenbach GmbH, Frankfurt; 2K+S Aktiengesellschaft, Kassel; 3K+S Minerals and Agriculture GmbH, Kassel
Dipl.-Ing. Matthias Seip1; Prof. Dr.-Ing. Steffen Leppla1; Eva Eden-Teutsch M.Sc.1; Mohammadmasoud Badparva M.Eng1; Prof. Dr.-Ing. Rolf Katzenbach1; Dipl.-Ing. Uta Zienert2; Dr.-Ing. Jan-Peter Schleinig2; Dipl.-Ing. Christian Artschwager3; Dr.-Ing. Murat Cenk Erdurak3
1Ingenieursozietät Professor Dr.-Ing. Katzenbach GmbH, Frankfurt; 2K+S Aktiengesellschaft, Kassel; 3K+S Minerals and Agriculture GmbH, Kassel
Abstracttext:
Der Beitrag beschreibt die Planung und Modellierung der Abdeckung von Rückstandshalden im Werk Werra zur Reduktion von Umweltauswirkungen. Numerische geotechnische Modelle erfassen Verformungen sowie hydrochemisch bedingte mechanische Belastungen bzw. Verformungen des Abdeckungssystems. Vorgestellt werden die Modellansätze, die Parametrisierung und erste Ergebnisse sowie deren Übertragbarkeit auf ähnliche Projekte.
Abstract öffnenDer Beitrag beschreibt die Planung und Modellierung der Abdeckung von Rückstandshalden im Werk Werra zur Reduktion von Umweltauswirkungen. Numerische geotechnische Modelle erfassen Verformungen sowie hydrochemisch bedingte mechanische Belastungen bzw. Verformungen des Abdeckungssystems. Vorgestellt werden die Modellansätze, die Parametrisierung und erste Ergebnisse sowie deren Übertragbarkeit auf ähnliche Projekte.
4.5
Eine Fragestellung, viele Prognosen: Wie gut sind aktuelle Vorhersagemethoden für horizontal belastete Pfähle?
Prof. Dr.-Ing. Hauke Zachert1; Dr.-Ing. Joaquín Liaudat1; Prof. Dr.-Ing. Jan Machacek2
1Technische Universität Darmstadt; 2Bundesanstalt für Wasserbau, Karlsruhe
Prof. Dr.-Ing. Hauke Zachert1; Dr.-Ing. Joaquín Liaudat1; Prof. Dr.-Ing. Jan Machacek2
1Technische Universität Darmstadt; 2Bundesanstalt für Wasserbau, Karlsruhe
Abstracttext:
Der Beitrag wertet zwei Prognosewettbewerbe lateral und zyklische belasteter Pfähle in Sand auf Basis großmaßstäblicher 1g-Versuche aus. Die analytischen und numerischen Prognosen des Pfahlverhaltens von 18 internationalen Teams zeigten teils erhebliche Streuungen. Etwas geringer war die Bandbreite der experimentellen Vorhersagen der europäischen geotechnischen Zentrifugen. Daraus werden Einflussfaktoren zur Prognosequalität abgeleitet und neue Erkenntnisse für verlässlichere numerische und experimentelle Vorhersagen des Pfahlverhaltens gewonnen.
Abstract öffnenDer Beitrag wertet zwei Prognosewettbewerbe lateral und zyklische belasteter Pfähle in Sand auf Basis großmaßstäblicher 1g-Versuche aus. Die analytischen und numerischen Prognosen des Pfahlverhaltens von 18 internationalen Teams zeigten teils erhebliche Streuungen. Etwas geringer war die Bandbreite der experimentellen Vorhersagen der europäischen geotechnischen Zentrifugen. Daraus werden Einflussfaktoren zur Prognosequalität abgeleitet und neue Erkenntnisse für verlässlichere numerische und experimentelle Vorhersagen des Pfahlverhaltens gewonnen.
4.6
Nachweis von geotechnischen Bauwerken im Bestand unter Anwendung zuverlässigkeitsbasierter Methoden
Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Kerstin Lesny1; Dr. Patrick Arnold2
1Universität Siegen; 2GuD Geotechnik und Dynamik Consult GmbH, Berlin
Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Kerstin Lesny1; Dr. Patrick Arnold2
1Universität Siegen; 2GuD Geotechnik und Dynamik Consult GmbH, Berlin
Abstracttext:
Der neue Eurocode 7 erlaubt die Anwendung zuverlässigkeitsbasierter Methoden als gleichwertige Alternative zum klassischen Teilsicherheitskonzept. Ihre Anwendung ist gerade für die Bewertung von Bestandsbauwerken vorteilhaft, da sie eine explizite Quantifizierung von Unsicherheiten unter Berücksichtigung des tatsächlichen Bauwerkszustands sowie der Belastungshistorie erlauben. Der Beitrag erläutert die konzeptionelle Vorgehensweise unter Berücksichtigung der zukünftigen Normengeneration sowie internationaler Erfahrungen in Geotechnik und konstruktivem Ingenieurbau.
Abstract öffnenDer neue Eurocode 7 erlaubt die Anwendung zuverlässigkeitsbasierter Methoden als gleichwertige Alternative zum klassischen Teilsicherheitskonzept. Ihre Anwendung ist gerade für die Bewertung von Bestandsbauwerken vorteilhaft, da sie eine explizite Quantifizierung von Unsicherheiten unter Berücksichtigung des tatsächlichen Bauwerkszustands sowie der Belastungshistorie erlauben. Der Beitrag erläutert die konzeptionelle Vorgehensweise unter Berücksichtigung der zukünftigen Normengeneration sowie internationaler Erfahrungen in Geotechnik und konstruktivem Ingenieurbau.
Sitzungsleitung: Dr. Fabian Kirsch, GuD Geotechnik und, Dynamik Consult GmbH, Berlin;
Vorträge:Normung: Eurocodes und neue Entwicklungen
5.1
Struktur und Konzeption der zweiten Generation der Eurocodes
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Markus Herten1; Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Christian Moormann2; Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Kerstin Lesny3
1Bergische Universität Wuppertal; 2Universität Stuttgart; 3Universität Siegen
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Markus Herten1; Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Christian Moormann2; Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Kerstin Lesny3
1Bergische Universität Wuppertal; 2Universität Stuttgart; 3Universität Siegen
Abstracttext:
Die zweite Generation der Eurocodes markiert einen wesentlichen Schritt in der Harmonisierung und Weiterentwicklung der europäischen Bemessungsnormen. Es werden die neue Struktur und wesentliche Neuerungen im Eurocode 7 sowie ausgewählte Änderungen im Eurocode 0 und eine Einleitung für die folgenden Vorträge gegeben. Durch die Integration neuer Methoden und die stärkere Harmonisierung der Sicherheitsphilosophie wird die Zuverlässigkeit und Vergleichbarkeit der Bemessung in Europa erhöht.
Abstract öffnenDie zweite Generation der Eurocodes markiert einen wesentlichen Schritt in der Harmonisierung und Weiterentwicklung der europäischen Bemessungsnormen. Es werden die neue Struktur und wesentliche Neuerungen im Eurocode 7 sowie ausgewählte Änderungen im Eurocode 0 und eine Einleitung für die folgenden Vorträge gegeben. Durch die Integration neuer Methoden und die stärkere Harmonisierung der Sicherheitsphilosophie wird die Zuverlässigkeit und Vergleichbarkeit der Bemessung in Europa erhöht.
5.2
Grundsätze der Bemessung von Flach- und Tiefgründungen auf Basis der zweiten Generation des Eurocode
Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Christian Moormann1; Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Kerstin Lesny2
1Universität Stuttgart; 2Universität Siegen
Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Christian Moormann1; Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Kerstin Lesny2
1Universität Stuttgart; 2Universität Siegen
5.3
Grundsätze der Bemessung von Stützbauwerken auf Basis der zweiten Generation des Eurocode 7
Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Achim Hettler1; Dr.-Ing. Steffen Kinzler2
1Obmann AK Baugruben, Rastatt; 2WTM Engineers GmbH, Hamburg
Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Achim Hettler1; Dr.-Ing. Steffen Kinzler2
1Obmann AK Baugruben, Rastatt; 2WTM Engineers GmbH, Hamburg
Abstracttext:
Im Beitrag wird aufgezeigt, wie sich die neuen Vorgaben der zweiten Generation des EC 7 auf die Bemessung von Stützbauwerken, insbesondere auf die geplante 7. Auflage der EAB auswirken. Behandelt werden schwerpunktmäßig folgende Punkte: Geotechnische Kategorien als Bestandteil der Sicherheit, Nachweis der Standsicherheit mit Resistance Factor Approach (RFA) in Verbindung mit Verification Case 4 (VC 4), Vorübergehende Bemessungssituation, Erddruckansatz, hydraulischer Grundbruch, Sondernachweise und Umsetzung Anhang D in EC7-3, Hinweise zur FEM
Abstract öffnenIm Beitrag wird aufgezeigt, wie sich die neuen Vorgaben der zweiten Generation des EC 7 auf die Bemessung von Stützbauwerken, insbesondere auf die geplante 7. Auflage der EAB auswirken. Behandelt werden schwerpunktmäßig folgende Punkte: Geotechnische Kategorien als Bestandteil der Sicherheit, Nachweis der Standsicherheit mit Resistance Factor Approach (RFA) in Verbindung mit Verification Case 4 (VC 4), Vorübergehende Bemessungssituation, Erddruckansatz, hydraulischer Grundbruch, Sondernachweise und Umsetzung Anhang D in EC7-3, Hinweise zur FEM
5.4
Grundsätze der Bemessung von Baugrundverbesserungsmaßnahmen auf Basis der zweiten Generation des Eurocode 7
Dipl.-Ing. Univ. Paul Pandrea1; Dr.-Ing. Cecilia Bohn1
1Keller Holding GmbH, Offenbach
Dipl.-Ing. Univ. Paul Pandrea1; Dr.-Ing. Cecilia Bohn1
1Keller Holding GmbH, Offenbach
Abstracttext:
Die zweite Generation des Eurocode 7 (EN 1997) stellt für die Bemessung von Baugrundverbesserungsmaßnahmen einen Meilenstein dar, da sie erstmals eine umfassende und systematische Einordnung sowie Nachweisführung für Baugrundverbesserungen bietet. Im neuen Teil 3 werden die Verfahren in vier Klassen unterteilt. Für jede Klasse werden spezifische Bemessungsregeln und Nachweisverfahren definiert, die die spezifische Funktion und maßgebliche Versagensmechanismen berücksichtigen.
Abstract öffnenDie zweite Generation des Eurocode 7 (EN 1997) stellt für die Bemessung von Baugrundverbesserungsmaßnahmen einen Meilenstein dar, da sie erstmals eine umfassende und systematische Einordnung sowie Nachweisführung für Baugrundverbesserungen bietet. Im neuen Teil 3 werden die Verfahren in vier Klassen unterteilt. Für jede Klasse werden spezifische Bemessungsregeln und Nachweisverfahren definiert, die die spezifische Funktion und maßgebliche Versagensmechanismen berücksichtigen.
5.5
„Homogenbereich“ Europäische Ausführungsnormen – die neue Generation der Pfahlnormen mit verlässlicher Struktur und einheitlicher Regelungstiefe
Dr.-Ing. Karsten Beckhaus1; Dipl.-Ing. Thomas Garbers2; Dipl.-Ing. Klaus Dietz3
1BAUER Spezialtiefbau GmbH, Schrobenhausen; 2AARSLEFF Spezialtiefbau GmbH, Hamburg; 3Dietz Geotechnik Consult GmbH, Hilden
Dr.-Ing. Karsten Beckhaus1; Dipl.-Ing. Thomas Garbers2; Dipl.-Ing. Klaus Dietz3
1BAUER Spezialtiefbau GmbH, Schrobenhausen; 2AARSLEFF Spezialtiefbau GmbH, Hamburg; 3Dietz Geotechnik Consult GmbH, Hilden
Abstracttext:
Die überarbeiteten europäischen Normen EN 1536, EN 12699 und EN 14199 für Pfahlgründungen werden 2026/27 in den „ENQUIRY“-Prozess eingebracht. Ziel ist die Harmonisierung der Inhalte, die Beseitigung von Widersprüchen zum Eurocode 7-3 und eine klarere Abgrenzung der Anwendungs-bereiche. Die Normen werden harmonisiert und dabei schlanker und strukturierter, mit vergleichbarer Regelungstiefe, aber weiter klar praxisorientiert. Neue Inhalte u.a. zu wasserdichten Bohrpfahl-wänden, Fertigteilschraubpfählen oder Korrosionsschutzsystemen für Mikropfähle werden vorgestellt.
Abstract öffnenDie überarbeiteten europäischen Normen EN 1536, EN 12699 und EN 14199 für Pfahlgründungen werden 2026/27 in den „ENQUIRY“-Prozess eingebracht. Ziel ist die Harmonisierung der Inhalte, die Beseitigung von Widersprüchen zum Eurocode 7-3 und eine klarere Abgrenzung der Anwendungs-bereiche. Die Normen werden harmonisiert und dabei schlanker und strukturierter, mit vergleichbarer Regelungstiefe, aber weiter klar praxisorientiert. Neue Inhalte u.a. zu wasserdichten Bohrpfahl-wänden, Fertigteilschraubpfählen oder Korrosionsschutzsystemen für Mikropfähle werden vorgestellt.
Sitzungsleitung: Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Christian Moormann, Universität Stuttgart, Institut für Geotechnik, Stuttgart; Sitzungs-/ Diskussionsleitung: Dr. Fabian Kirsch, GuD Geotechnik und, Dynamik Consult GmbH, Berlin; Doris Busch, Deutsche Gesellschaft, für Geotechnik e.V., Essen;
Vorläufige Tagesordnung: TOP 1: Begrüßung und Tagungsordnung TOP 2: Bericht des Vorstandes TOP 3: Bericht der Rechnungsprüfer und Entlastung des Vorstandes TOP 4: Wahlen von zwei Rechnungsprüfern und zum Vorstand TOP 5: Ernennung von zwei Ehrenmitgliedern TOP 6: Genehmigung der Haushaltspläne 2027 und 2028 TOP 7: Berichte aus der Arbeit der Fachsektionen TOP 8: Verschiedenes TOP 9: Datum und Ort der nächsten Mitgliederversammlung
Die Abendveranstaltung der 39. Baugrundtagung wird traditionell in Form eines „Get-together“ in der Fachausstellung der Messe Leipzig, Halle 2 stattfinden. Alle Teilnehmenden der Baugrundtagung sind herzlich zur Teilnahme eingeladen. Lassen Sie den ersten Tag der Hauptvortragsveranstaltung in entspannter Atmosphäre mit Snacks, Getränken und interessanten Gesprächen ausklingen und genießen Sie das persönliche Zusammensein mit Kollegen und Kolleginnen.
25. September 2026
Sitzungsleitung: Dr.-Ing. Christiane Hof, Herne;
Vorträge:Spezialtiefbau
6.1
Acrylatgel-Injektionen in Fein- bis Mittelsanden – Ergebnisse eines großen Probefelds und weiterführender Laborversuche
Alexander Stoiber M.Sc.1; Prof. Dr.-Ing. habil. Jochen Fillibeck1
1Technische Universität München
Alexander Stoiber M.Sc.1; Prof. Dr.-Ing. habil. Jochen Fillibeck1
1Technische Universität München
Abstracttext:
Niedrigviskose Acrylatgele lassen sich im Gegensatz zu herkömmlichen Zementsuspensionen auch in Böden mit geringer Durchlässigkeit injizieren. In einem großmaßstäblichen Probefeld in München wurden mehrere Injektionssäulen in Fein- bis Mittelsanden hergestellt, anschließend freigelegt, vermessen und für Laboruntersuchungen beprobt. Die Ergebnisse der Probeinjektionen liefern wichtige Erkenntnisse zum Ausbreitungsverhalten des Acrylatgels sowie zur Homogenität und zu den geotechnischen Eigenschaften des injizierten Sands.
Abstract öffnenNiedrigviskose Acrylatgele lassen sich im Gegensatz zu herkömmlichen Zementsuspensionen auch in Böden mit geringer Durchlässigkeit injizieren. In einem großmaßstäblichen Probefeld in München wurden mehrere Injektionssäulen in Fein- bis Mittelsanden hergestellt, anschließend freigelegt, vermessen und für Laboruntersuchungen beprobt. Die Ergebnisse der Probeinjektionen liefern wichtige Erkenntnisse zum Ausbreitungsverhalten des Acrylatgels sowie zur Homogenität und zu den geotechnischen Eigenschaften des injizierten Sands.
6.2
Messungen zum Verformungsverhalten und zur Lastaufteilung einer Rigid Inclusion Gründung unter kontrollierten Belastungsbedingungen
Christopher Tinat M.Sc.1; Birthe Knabe M.Sc.1; Jérôme Racinais Ing-ETP, M.Sc.,2
1Menard GmbH, Seevetal; 2Menard Group, Orsay, FRANKREICH
Christopher Tinat M.Sc.1; Birthe Knabe M.Sc.1; Jérôme Racinais Ing-ETP, M.Sc.,2
1Menard GmbH, Seevetal; 2Menard Group, Orsay, FRANKREICH
Abstracttext:
Im Rahmen des Neubaus einer Biogasanlage wurden die hochbelasteten Stahltanks auf Rigid Inclusions (CMC) gegründet. Zur Überprüfung des Trag- und Verformungsverhaltens erfolgte ein großmaßstäblicher Belastungsversuch mittels stufenweiser Wasserbefüllung. Der Beitrag stellt die Messergebnisse vor und vergleicht diese mit den analytischen sowie numerischen Prognosen aus der Planungsphase. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Lastaufteilung zwischen Säulen und Boden sowie dem zeitabhängigen Verformungsverhalten des Gesamtsystems.
Abstract öffnenIm Rahmen des Neubaus einer Biogasanlage wurden die hochbelasteten Stahltanks auf Rigid Inclusions (CMC) gegründet. Zur Überprüfung des Trag- und Verformungsverhaltens erfolgte ein großmaßstäblicher Belastungsversuch mittels stufenweiser Wasserbefüllung. Der Beitrag stellt die Messergebnisse vor und vergleicht diese mit den analytischen sowie numerischen Prognosen aus der Planungsphase. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Lastaufteilung zwischen Säulen und Boden sowie dem zeitabhängigen Verformungsverhalten des Gesamtsystems.
6.3
Besondere Herausforderungen bei der Ausführung einer tiefen Baugrube für das LILW-Endlager Krško, Slowenien
Stefan Neidhart M.Eng.1; Dipl.-Ing. Michael Schulz1
1BAUER Spezialtiefbau GmbH, Schrobenhausen
Stefan Neidhart M.Eng.1; Dipl.-Ing. Michael Schulz1
1BAUER Spezialtiefbau GmbH, Schrobenhausen
Abstracttext:
Am Standort Krško in Slowenien wurde für das LILW-Endlager (Low- and Intermediate-Level Waste) eine gefräste Schlitzwand mit 65 m Tiefe als kreisförmiger Schacht hergestellt. Die Ausführung erfolgte unter anspruchsvollen geotechnischen und hydrologischen Randbedingungen. Der Beitrag stellt die wesentlichen Herausforderungen während der Ausführung, u.a. an Stützflüssigkeit, Vertikalität, Betonage und Qualitätssicherung dar und zeigt die gewählten Lösungen und die daraus abgeleiteten Erkenntnisse auf.
Abstract öffnenAm Standort Krško in Slowenien wurde für das LILW-Endlager (Low- and Intermediate-Level Waste) eine gefräste Schlitzwand mit 65 m Tiefe als kreisförmiger Schacht hergestellt. Die Ausführung erfolgte unter anspruchsvollen geotechnischen und hydrologischen Randbedingungen. Der Beitrag stellt die wesentlichen Herausforderungen während der Ausführung, u.a. an Stützflüssigkeit, Vertikalität, Betonage und Qualitätssicherung dar und zeigt die gewählten Lösungen und die daraus abgeleiteten Erkenntnisse auf.
6.4
Technische und logistische Herausforderungen bei der Planung und Ausführung der Baugruben für die U5 Hamburg 1. Abschnitt - Los 2
Dipl.-Ing. Mario Steinhagen1; Dipl.-Ing. Thomas Brand1; Florian Seufzer M.Sc.2; Dipl. -Ing. Jörg Sztochay2
1Ed. Züblin AG - Zentrale Technik, Berlin; 2ARGE U5 Ost Los2, Hamburg
Dipl.-Ing. Mario Steinhagen1; Dipl.-Ing. Thomas Brand1; Florian Seufzer M.Sc.2; Dipl. -Ing. Jörg Sztochay2
1Ed. Züblin AG - Zentrale Technik, Berlin; 2ARGE U5 Ost Los2, Hamburg
Abstracttext:
Das Projekt U5 Ost – Los 2 ist der zweite Bauabschnitt des größten deutschen Nahverkehrs-Infrastrukturvorhabens. Bauherrin ist die HOCHBAHN U5 Projekt GmbH. Dank innovativer Neben-angebote erhielt die Arbeitsgemeinschaft Ed. Züblin AG, Wayss & Freytag und Züblin Spezialtiefbau GmbH den Zuschlag. Die komplette Ausführungsplanung erfolgt durch die Zentrale Technik der Ed. Züblin AG. In dem Beitrag wird berichtet über die Planung, Optimierung und die Herstellung von tiefreichenden Baugruben auf engstem Raum bei gleichzeitigem Erhalt des öffentlichen Verkehrs.
Abstract öffnenDas Projekt U5 Ost – Los 2 ist der zweite Bauabschnitt des größten deutschen Nahverkehrs-Infrastrukturvorhabens. Bauherrin ist die HOCHBAHN U5 Projekt GmbH. Dank innovativer Neben-angebote erhielt die Arbeitsgemeinschaft Ed. Züblin AG, Wayss & Freytag und Züblin Spezialtiefbau GmbH den Zuschlag. Die komplette Ausführungsplanung erfolgt durch die Zentrale Technik der Ed. Züblin AG. In dem Beitrag wird berichtet über die Planung, Optimierung und die Herstellung von tiefreichenden Baugruben auf engstem Raum bei gleichzeitigem Erhalt des öffentlichen Verkehrs.
6.5
Wasserundurchlässig und extra-steif: Die Baugrube der Schleuse Kriegenbrunn
Dipl.-Ing. Andreas Beier1; Pascal Wörth M.Sc.2; Dipl.-Ing. David Schmitz-Zügner3
1Wasserstraßen-Neubauamt Aschaffenburg; 2Ed Züblin AG Nürnberg / ARGE Schleuse Kriegenbrunn; 3STRABAG Zentrale Technik, Wien, ÖSTERREICH
Dipl.-Ing. Andreas Beier1; Pascal Wörth M.Sc.2; Dipl.-Ing. David Schmitz-Zügner3
1Wasserstraßen-Neubauamt Aschaffenburg; 2Ed Züblin AG Nürnberg / ARGE Schleuse Kriegenbrunn; 3STRABAG Zentrale Technik, Wien, ÖSTERREICH
Abstracttext:
Die Schleuse Kriegenbrunn (18,30m Fallhöhe) am Main-Donau-Kanal weist erhebliche Standsicherheitsdefizite auf. Deshalb muss direkt neben dem Bestand ein Neubau errichtet werden. Um Bestand und Schifffahrt nicht zu gefährden, ist eine Baugrube an der Grenze des technisch Machbaren erforderlich. Der Vortrag zeigt, wie die fast 30 Meter tiefe Baugrube geotechnisch geplant und umgesetzt wird und welche Herausforderungen sich aus der Nähe zur alten Schleuse ergeben.
Abstract öffnenDie Schleuse Kriegenbrunn (18,30m Fallhöhe) am Main-Donau-Kanal weist erhebliche Standsicherheitsdefizite auf. Deshalb muss direkt neben dem Bestand ein Neubau errichtet werden. Um Bestand und Schifffahrt nicht zu gefährden, ist eine Baugrube an der Grenze des technisch Machbaren erforderlich. Der Vortrag zeigt, wie die fast 30 Meter tiefe Baugrube geotechnisch geplant und umgesetzt wird und welche Herausforderungen sich aus der Nähe zur alten Schleuse ergeben.
6.6
Realmaßstäbliche Großversuche zur Gruppenwirkung bei Großbohrpfählen
Dr.-Ing. Axel Ruiken1; Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Christian Moormann2; Prof. Dr.-Ing. Thomas Wolff3; Dr.-Ing. Dipl.-Wirtsch.-Ing. Olaf Stahlhut4; Dr.-Ing. Steffen Kinzler5
1DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH, Berlin; 2MGC Moormann Geotechnik Consult, Stuttgart; 3OTH Regensburg in Kooperation mit, Setzpfandt Beratende Ingenieure GmbH & Co. KG, Weimar; 4BBI Geo- und Umwelttechnik Ingenieur-Gesellschaft mbH, Hamburg; 5WTM Engineers GmbH, Hamburg
Dr.-Ing. Axel Ruiken1; Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Christian Moormann2; Prof. Dr.-Ing. Thomas Wolff3; Dr.-Ing. Dipl.-Wirtsch.-Ing. Olaf Stahlhut4; Dr.-Ing. Steffen Kinzler5
1DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH, Berlin; 2MGC Moormann Geotechnik Consult, Stuttgart; 3OTH Regensburg in Kooperation mit, Setzpfandt Beratende Ingenieure GmbH & Co. KG, Weimar; 4BBI Geo- und Umwelttechnik Ingenieur-Gesellschaft mbH, Hamburg; 5WTM Engineers GmbH, Hamburg
Abstracttext:
In diesem Beitrag werden die Konzeption und die Ergebnisse der statischen axialen Prüfung von zwei Bohrpfahlgruppen mit Prüflasten von 78 MN und 120 MN vorgestellt. Die quasi-kontinuierliche Ermittlung der Verteilung der Pfahlmantelreibung und des Fußwiderstands mittels hochauflösender faseroptischer Sensoren erlaubte eine detaillierte Auswertung der verschiebungsabhängigen Mobilisierung der Pfahlwiderstände und des Einflusses der Gruppenwirkung. Der versuchstechnisch ermittelte Lastabtrag von Eck- und Innenpfählen wird den Ergebnissen numerischer Vergleichsberechnungen und dem Nomogrammverfahren nach EA-Pfähle gegenübergestellt.
Abstract öffnenIn diesem Beitrag werden die Konzeption und die Ergebnisse der statischen axialen Prüfung von zwei Bohrpfahlgruppen mit Prüflasten von 78 MN und 120 MN vorgestellt. Die quasi-kontinuierliche Ermittlung der Verteilung der Pfahlmantelreibung und des Fußwiderstands mittels hochauflösender faseroptischer Sensoren erlaubte eine detaillierte Auswertung der verschiebungsabhängigen Mobilisierung der Pfahlwiderstände und des Einflusses der Gruppenwirkung. Der versuchstechnisch ermittelte Lastabtrag von Eck- und Innenpfählen wird den Ergebnissen numerischer Vergleichsberechnungen und dem Nomogrammverfahren nach EA-Pfähle gegenübergestellt.
Sitzungsleitung: Prof. Dr. Jürgen Grabe, Technische Universität Hamburg, Institut für Geotechnik, Hamburg;
Vorträge:Künstliche Intelligenz
7.1
Geotechnik und Künstliche Intelligenz – Potenziale und Anwendungen
Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Wehr1; Priv-Doz. Dr. Enrico Soranzo2
1Fachhochschule Erfurt; 2Universität für Bodenkultur Wien (BOKU)
Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Wehr1; Priv-Doz. Dr. Enrico Soranzo2
1Fachhochschule Erfurt; 2Universität für Bodenkultur Wien (BOKU)
Abstracttext:
Künstliche Intelligenz bietet ein großes Potenzial zur Ergänzung klassischer geotechnischer Methoden. Anwendungen bei der Bestimmung von Materialparametern, der Bewertung von geotechnischen Risiken, Baugruben, der Pfahlbemessung und der Baugrundverbesserung zeigen, dass KI-Modelle sowohl Prognosegenauigkeit als auch Effizienz steigern können. Voraussetzung für einen verantwortungsvollen Einsatz sind jedoch hochwertige Daten, transparente Modelle und eine enge Verzahnung mit geotechnischem Fachwissen.
Abstract öffnenKünstliche Intelligenz bietet ein großes Potenzial zur Ergänzung klassischer geotechnischer Methoden. Anwendungen bei der Bestimmung von Materialparametern, der Bewertung von geotechnischen Risiken, Baugruben, der Pfahlbemessung und der Baugrundverbesserung zeigen, dass KI-Modelle sowohl Prognosegenauigkeit als auch Effizienz steigern können. Voraussetzung für einen verantwortungsvollen Einsatz sind jedoch hochwertige Daten, transparente Modelle und eine enge Verzahnung mit geotechnischem Fachwissen.
7.2
Von In-situ-Daten zur numerischen Analyse: Automatisiert & KI-unterstützt
Univ-Prof. Dr. Dipl.-Ing. Franz Tschuchnigg1; Dipl.-Ing. Haris Felic1; Dipl.-Ing. Johannes Leo1; Dipl.-Ing. Tobias Petersdorfer1
1Technische Universität Graz, ÖSTERREICH
Univ-Prof. Dr. Dipl.-Ing. Franz Tschuchnigg1; Dipl.-Ing. Haris Felic1; Dipl.-Ing. Johannes Leo1; Dipl.-Ing. Tobias Petersdorfer1
1Technische Universität Graz, ÖSTERREICH
Abstracttext:
Der Beitrag behandelt den Prozess von der Interpretation von In-situ-Daten bis zur numerischen Analyse mit Fokus auf automatisierter und KI-unterstützter Baugrundmodellierung sowie Parameteridentifikation. Ausgehend von In-situ-Daten werden Methoden zur Bestimmung der Bodenschichtung sowie deren Überführung in 3D-Baugrundmodelle unter Berücksichtigung eines konzeptionellen Modells dargestellt, wobei auch auf die Rolle von Datenbanken und Metamodellen zur Parameteridentifikation eingegangen wird. Abschließend gibt der Beitrag einen Ausblick auf die Bedeutung von Unsicherheiten für numerische Prognosen.
Abstract öffnenDer Beitrag behandelt den Prozess von der Interpretation von In-situ-Daten bis zur numerischen Analyse mit Fokus auf automatisierter und KI-unterstützter Baugrundmodellierung sowie Parameteridentifikation. Ausgehend von In-situ-Daten werden Methoden zur Bestimmung der Bodenschichtung sowie deren Überführung in 3D-Baugrundmodelle unter Berücksichtigung eines konzeptionellen Modells dargestellt, wobei auch auf die Rolle von Datenbanken und Metamodellen zur Parameteridentifikation eingegangen wird. Abschließend gibt der Beitrag einen Ausblick auf die Bedeutung von Unsicherheiten für numerische Prognosen.
7.3
Artificial Intelligence in geotechnical works - where to go? An insight from the European Federation of Foundation Contractors
Stanley Ligthart1; Hristo Kovachev2
1Vroom Funderingstechnieken, Oosthuizen, NIEDERLANDE; 2BAUER Spezialtiefbau GmbH, Schrobenhausen
Stanley Ligthart1; Hristo Kovachev2
1Vroom Funderingstechnieken, Oosthuizen, NIEDERLANDE; 2BAUER Spezialtiefbau GmbH, Schrobenhausen
7.4
Geotechnische Charakterisierung von Tunnelausbruchmaterial während des Vortriebs mit Erddruckschildmaschinen auf Basis Künstlicher Intelligenz
Dr.-Ing. Christian Thienert1; Prof. Dr.-Ing. Christoph Budach2; Dipl.-Geol. André Heim3
1STUVA e.V., Köln; 2Technische Hochschule Köln; 3Herrenknecht AG, Schwanau
Dr.-Ing. Christian Thienert1; Prof. Dr.-Ing. Christoph Budach2; Dipl.-Geol. André Heim3
1STUVA e.V., Köln; 2Technische Hochschule Köln; 3Herrenknecht AG, Schwanau
Abstracttext:
Bei Vortrieben mit Erddruckschildmaschinen fallen große Mengen konditionierten Ausbruchmaterials an, dessen Eigenschaften bislang nicht direkt auf der Maschine bestimmt werden können. Der Beitrag stellt ein Messsystem zur kontinuierlichen Erfassung relevanter Parameter vor. Auf dieser Basis werden mittels Künstlicher Intelligenz geotechnische Kennwerte abgeleitet und bewertet. Die Ergebnisse zeigen das Potenzial einer Echtzeitbewertung. Dadurch können Entscheidungen zur Verwertung des Tunnelausbruchmaterials künftig fundierter und zeitnah getroffen werden.
Abstract öffnenBei Vortrieben mit Erddruckschildmaschinen fallen große Mengen konditionierten Ausbruchmaterials an, dessen Eigenschaften bislang nicht direkt auf der Maschine bestimmt werden können. Der Beitrag stellt ein Messsystem zur kontinuierlichen Erfassung relevanter Parameter vor. Auf dieser Basis werden mittels Künstlicher Intelligenz geotechnische Kennwerte abgeleitet und bewertet. Die Ergebnisse zeigen das Potenzial einer Echtzeitbewertung. Dadurch können Entscheidungen zur Verwertung des Tunnelausbruchmaterials künftig fundierter und zeitnah getroffen werden.
7.5
Podiumsdiskussion zu "KI in der Geotechnik"
Prof. Dr. Jürgen Grabe1; Univ-Prof. Dr. Dipl.-Ing. Franz Tschuchnigg2; Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Wehr3; Prof. Dr. Ivo Herle4; Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Christian Moormann5
1Technische Universität Hamburg; 2Technische Universität Graz, ÖSTERREICH; 3Fachhochschule Erfurt; 4Technische Universität Dresden; 5Universität Stuttgart
Prof. Dr. Jürgen Grabe1; Univ-Prof. Dr. Dipl.-Ing. Franz Tschuchnigg2; Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Wehr3; Prof. Dr. Ivo Herle4; Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Christian Moormann5
1Technische Universität Hamburg; 2Technische Universität Graz, ÖSTERREICH; 3Fachhochschule Erfurt; 4Technische Universität Dresden; 5Universität Stuttgart
Vorträge:
Geotechnische Aspekte im Infrastrukturbau
8.1
Untersuchungen zu den bodenmechanischen Eigenschaften von Tarraston im Rahmen der Planung der Fehmarnsundquerung basierend auf Labor- und in-situ Versuchen
Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Sascha Henke1; Dipl.-Ing. Mario Hoffmann2; Melanie Sander M.Sc.2; Dipl.-Ing. Clemens Weber3; Dipl.-Ing. Michael Heß4
1BBI Geo- und Umwelttechnik Ingenieurgesellschaft mbH /, Helmut-Schmidt-Universität, Hamburg; 2BBI Geo- und Umwelttechnik Ingenieurgesellschaft mbH, Hamburg; 3DEGES, Berlin; 4DB InfraGo AG, Hamburg
Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Sascha Henke1; Dipl.-Ing. Mario Hoffmann2; Melanie Sander M.Sc.2; Dipl.-Ing. Clemens Weber3; Dipl.-Ing. Michael Heß4
1BBI Geo- und Umwelttechnik Ingenieurgesellschaft mbH /, Helmut-Schmidt-Universität, Hamburg; 2BBI Geo- und Umwelttechnik Ingenieurgesellschaft mbH, Hamburg; 3DEGES, Berlin; 4DB InfraGo AG, Hamburg
Abstracttext:
Die Schienenanbindung der Festen Fehmarnbeltquerung ist eines der Top-3-Infrastrukturprojekte in Europa. Im Rahmen dieser Infrastrukturmaßnahme ist eine neue Querung des Fehmarnsunds in Form eines Absenktunnels zu errichten. Eine besondere Herausforderung stellt der in relevanten Mengen angetroffene Tarraston dar, welcher sich trotz einer mindestens steifen Konsistenz durch sehr geringe Steifigkeit und Scherfestigkeit auszeichnet. Im Rahmen dieses Beitrags werden Labor- und in-situ-Versuche vorgestellt, um dieses Material bodenmechanisch bewerten zu können.
Abstract öffnenDie Schienenanbindung der Festen Fehmarnbeltquerung ist eines der Top-3-Infrastrukturprojekte in Europa. Im Rahmen dieser Infrastrukturmaßnahme ist eine neue Querung des Fehmarnsunds in Form eines Absenktunnels zu errichten. Eine besondere Herausforderung stellt der in relevanten Mengen angetroffene Tarraston dar, welcher sich trotz einer mindestens steifen Konsistenz durch sehr geringe Steifigkeit und Scherfestigkeit auszeichnet. Im Rahmen dieses Beitrags werden Labor- und in-situ-Versuche vorgestellt, um dieses Material bodenmechanisch bewerten zu können.
8.2
Herstellung der Baugruben für das Projekt A281 Weserquerung
Jens Classen1; Ralf Krutwig1; Till Wenz1
1Wayss & Freytag Ingenieurbau AG, Frankfurt
Jens Classen1; Ralf Krutwig1; Till Wenz1
1Wayss & Freytag Ingenieurbau AG, Frankfurt
8.3
Ersatzneubau der 1. Hochbrücke Levensau: Herausforderungen infolge Artenschutz sowie in der Konstruktion, Bemessung und Ausführung der Bogengründung
Dr. techn. Andreas Meisel1; Dipl.-Ing. Andreas Rasmus2; Dipl.-Ing. Christian Puscher3
1WKC Hamburg GmbH, Hamburg; 2Wasserstraßen-Neubauamt Nord-Ostsee-Kanal, Kiel; 3Bundesanstalt für Wasserbau Hamburg
Dr. techn. Andreas Meisel1; Dipl.-Ing. Andreas Rasmus2; Dipl.-Ing. Christian Puscher3
1WKC Hamburg GmbH, Hamburg; 2Wasserstraßen-Neubauamt Nord-Ostsee-Kanal, Kiel; 3Bundesanstalt für Wasserbau Hamburg
Abstracttext:
Die 186 m weit über den Nord-Ostsee-Kanal gespannte Spreizbogenbrücke erfordert eine verformungsarme Gründung in Form von massiven Monopfählen mit 9 m Durchmesser. Diese mussten in unmittelbarer Nähe zum Bestand, unter laufendem Betrieb und unter der Sicherstellung der ökologischen Funktion des Bestandswiderlagers als Fledermausquartier hergestellt werden. Die bautechnischen und baugrundbedingten Herausforderungen erforderten eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten.
Abstract öffnenDie 186 m weit über den Nord-Ostsee-Kanal gespannte Spreizbogenbrücke erfordert eine verformungsarme Gründung in Form von massiven Monopfählen mit 9 m Durchmesser. Diese mussten in unmittelbarer Nähe zum Bestand, unter laufendem Betrieb und unter der Sicherstellung der ökologischen Funktion des Bestandswiderlagers als Fledermausquartier hergestellt werden. Die bautechnischen und baugrundbedingten Herausforderungen erforderten eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten.
8.4
Wasser in der Geotechnik: Herausforderungen und Lösungen, Case Study: Tangenvika Brücke – Norwegens längste Eisenbahnbrücke
Dominik Gächter1
1Keller Geoteknikk AS, Oslo, NORWEGEN
Dominik Gächter1
1Keller Geoteknikk AS, Oslo, NORWEGEN
Abstracttext:
Erhöhte Anforderungen an den Schienenverkehr nördlich von Oslo führten zu einem zweigleisigen Ausbau mit einer Betriebsgeschwindigkeit von 250km/h. Ein Teil davon ist die Tangenvika-Brücke, welche am größten Trinkwasserreservoir in Norwegen (Mjøsa) gebaut wird. 78 Pfähle mit einem Durchmesser von 1016mm wurden im Reverse Circulation Verfahren hergestellt und 60 Pfähle mit 1430mm wurden mittels 350kJ Hydrohammer installiert. Alle Arbeiten wurden von schwimmenden Pontoons aus hergestellt mit Einzellängen von bis 89m und einem Gewicht von bis zu 105to.
Abstract öffnenErhöhte Anforderungen an den Schienenverkehr nördlich von Oslo führten zu einem zweigleisigen Ausbau mit einer Betriebsgeschwindigkeit von 250km/h. Ein Teil davon ist die Tangenvika-Brücke, welche am größten Trinkwasserreservoir in Norwegen (Mjøsa) gebaut wird. 78 Pfähle mit einem Durchmesser von 1016mm wurden im Reverse Circulation Verfahren hergestellt und 60 Pfähle mit 1430mm wurden mittels 350kJ Hydrohammer installiert. Alle Arbeiten wurden von schwimmenden Pontoons aus hergestellt mit Einzellängen von bis 89m und einem Gewicht von bis zu 105to.
8.5
Anwendung von Erfahrungswerten in Geschiebeböden: Erfahrungen am Beispiel der Baumaßnahme „Wiederaufbau Dresdner Bahn“
Dipl.-Ing. Philipp Botor1; Benjamin Döring M.Sc.2; Dipl.-Ing. André Koletzko1
1BAUGRUND DRESDEN GmbH, Dresden; 2DB InfraGO AG, Berlin
Dipl.-Ing. Philipp Botor1; Benjamin Döring M.Sc.2; Dipl.-Ing. André Koletzko1
1BAUGRUND DRESDEN GmbH, Dresden; 2DB InfraGO AG, Berlin
Abstracttext:
Das Infrastrukturprojekt "Wiederaufbau Dresdner Bahn" umfasst den Ausbau der Verkehrsanlage für den S-Bahn-, Regional- und Fernverkehr einschließlich zugehöriger Ingenieurbauwerke. Das Projektgebiet ist geologisch durch gemischtkörnige Geschiebeböden geprägt. Der Beitrag befasst sich mit der Einordnung dieser Geschiebeböden in die bislang nach fein- und grobkörnigen Böden kategorisierten Erfahrungswerte für Bemessungskennwerte. Grundlage hierfür sind im Zuge der Bauausführung gewonnene Daten, insbesondere im Hinblick auf die Verbaubemessung.
Abstract öffnenDas Infrastrukturprojekt "Wiederaufbau Dresdner Bahn" umfasst den Ausbau der Verkehrsanlage für den S-Bahn-, Regional- und Fernverkehr einschließlich zugehöriger Ingenieurbauwerke. Das Projektgebiet ist geologisch durch gemischtkörnige Geschiebeböden geprägt. Der Beitrag befasst sich mit der Einordnung dieser Geschiebeböden in die bislang nach fein- und grobkörnigen Böden kategorisierten Erfahrungswerte für Bemessungskennwerte. Grundlage hierfür sind im Zuge der Bauausführung gewonnene Daten, insbesondere im Hinblick auf die Verbaubemessung.
8.6
2. S-Bahn-Stammstrecke München Haltepunkt Marienhof: Anwendung der Beobachtungsmethode im Zuge der Herstellung der tiefen Baugrube
Jonas Wiser M.Sc.1; Dipl.-Ing. Werner Felber1
1Boley Geotechnik GmbH, München
Jonas Wiser M.Sc.1; Dipl.-Ing. Werner Felber1
1Boley Geotechnik GmbH, München
Abstracttext:
Für die Herstellung der über 40 m tiefen Baugrube sind hinsichtlich der Boden-Bauwerks-Interaktion der Schlitzwand-Deckelbauweise komplexe geotechnische Fragestellungen zu lösen. Hierzu wurden umfangreiche 3D-FE-Berechnungen zur Prognose der Verformungen durchgeführt. Die Herstellung der Baugrube wurde durch zahlreiche Monitoringsysteme überwacht. Die gemessenen Verformungen wurden baubegleitend ausgewertet, interpretiert und den Verformungsprognose gegenübergestellt (Soll-Ist-Vergleich).
Abstract öffnenFür die Herstellung der über 40 m tiefen Baugrube sind hinsichtlich der Boden-Bauwerks-Interaktion der Schlitzwand-Deckelbauweise komplexe geotechnische Fragestellungen zu lösen. Hierzu wurden umfangreiche 3D-FE-Berechnungen zur Prognose der Verformungen durchgeführt. Die Herstellung der Baugrube wurde durch zahlreiche Monitoringsysteme überwacht. Die gemessenen Verformungen wurden baubegleitend ausgewertet, interpretiert und den Verformungsprognose gegenübergestellt (Soll-Ist-Vergleich).
Vorträge:
Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit in der Geotechnik / Bauen im Bestand
9.1
Ist Nachhaltigkeit bei der Planung (noch) ein Thema?
Dr.-Ing. Jörg Menke1; Dipl.-Ing. Paul Pandrea2; Dipl.-Ing. Dirk Siewert3
1Implenia Civil Engineering GmbH, Langen; 2Keller Holding GmbH, Offenbach; 3Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V., Berlin
Dr.-Ing. Jörg Menke1; Dipl.-Ing. Paul Pandrea2; Dipl.-Ing. Dirk Siewert3
1Implenia Civil Engineering GmbH, Langen; 2Keller Holding GmbH, Offenbach; 3Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V., Berlin
9.2
Entwicklung und Einsatz CO2 freier hydraulischer Bindemittel im Spezialtiefbau
Martin Riedrich M.Sc.1; Dr. Holger Maurer1; Dipl.-Ing. Wolfgang Wiesnet1
1PORR Spezialtiefbau GmbH, München
Martin Riedrich M.Sc.1; Dr. Holger Maurer1; Dipl.-Ing. Wolfgang Wiesnet1
1PORR Spezialtiefbau GmbH, München
Abstracttext:
Der Spezialtiefbau steht vor der Herausforderung, auch seine bewährtesten Verfahren unter den Anforderungen des Klimaschutzes neu zu denken. Der Einsatz von Pyrolysekohle im Bindemittel eröffnet dabei die Perspektive hin zu CO2-neutralen Verfahren im Spezialtiefbau. Der Beitrag beleuchtet die Auswirkungen auf die Eigenschaften des Bindemittels, die technische Machbarkeit sowie gesammelte Erfahrungen aus Labor und Praxis. Im Ergebnis werden die Auswirkungen des Pyrolysekohleeinsatzes auf den CO2-Footprint des Düsenstrahlverfahrens eingeordnet.
Abstract öffnenDer Spezialtiefbau steht vor der Herausforderung, auch seine bewährtesten Verfahren unter den Anforderungen des Klimaschutzes neu zu denken. Der Einsatz von Pyrolysekohle im Bindemittel eröffnet dabei die Perspektive hin zu CO2-neutralen Verfahren im Spezialtiefbau. Der Beitrag beleuchtet die Auswirkungen auf die Eigenschaften des Bindemittels, die technische Machbarkeit sowie gesammelte Erfahrungen aus Labor und Praxis. Im Ergebnis werden die Auswirkungen des Pyrolysekohleeinsatzes auf den CO2-Footprint des Düsenstrahlverfahrens eingeordnet.
9.3
Das Pergamonmuseum – Grundinstandsetzung eines historischen Bauwerks mit sensibler Gründung
Dr.-Ing. Fabian Remspecher1; Dipl.-Ing. Josef-A. Patron1; Dipl.-Ing. Ralph Keller1; Dipl.-Ing. Marie-Ann Duwe1
1GuD Geotechnik und Dynamik Consult GmbH, Berlin
Dr.-Ing. Fabian Remspecher1; Dipl.-Ing. Josef-A. Patron1; Dipl.-Ing. Ralph Keller1; Dipl.-Ing. Marie-Ann Duwe1
1GuD Geotechnik und Dynamik Consult GmbH, Berlin
Abstracttext:
Erbaut Anfang des 20. Jh. im Herzen von Berlin und heute UNESCO Weltkulturerbe stellt das Pergamonmuseum als eines der bedeutendsten archäologischen Museen weltweit einen wichtigen kulturellen Anziehungspunkt dar. Damals erbaut unter komplexen Baugrundbedingungen, u.a. einer 40 m tiefe Rinne aus organischen Ablagerungen der letzten Eiszeit, sind auch die nun erforderlichen Instandsetzungen eine Herausforderung. Notwendige Eingriffe in die tragenden Gründungsstrukturen bedürfen neben einer objektgerechten Planung auch ein permanentes Monitoring zur Verifizierung.
Abstract öffnenErbaut Anfang des 20. Jh. im Herzen von Berlin und heute UNESCO Weltkulturerbe stellt das Pergamonmuseum als eines der bedeutendsten archäologischen Museen weltweit einen wichtigen kulturellen Anziehungspunkt dar. Damals erbaut unter komplexen Baugrundbedingungen, u.a. einer 40 m tiefe Rinne aus organischen Ablagerungen der letzten Eiszeit, sind auch die nun erforderlichen Instandsetzungen eine Herausforderung. Notwendige Eingriffe in die tragenden Gründungsstrukturen bedürfen neben einer objektgerechten Planung auch ein permanentes Monitoring zur Verifizierung.