25. September 2026
Sitzungsleitung: Dr.-Ing. Christiane Hof, Herne;
Vorträge:Spezialtiefbau
6.1
Acrylatgel-Injektionen in Fein- bis Mittelsanden – Ergebnisse eines großen Probefelds und weiterführender Laborversuche
Alexander Stoiber M.Sc.1; Prof. Dr.-Ing. habil. Jochen Fillibeck1
1Technische Universität München
Alexander Stoiber M.Sc.1; Prof. Dr.-Ing. habil. Jochen Fillibeck1
1Technische Universität München
Abstracttext:
Niedrigviskose Acrylatgele lassen sich im Gegensatz zu herkömmlichen Zementsuspensionen auch in Böden mit geringer Durchlässigkeit injizieren. In einem großmaßstäblichen Probefeld in München wurden mehrere Injektionssäulen in Fein- bis Mittelsanden hergestellt, anschließend freigelegt, vermessen und für Laboruntersuchungen beprobt. Die Ergebnisse der Probeinjektionen liefern wichtige Erkenntnisse zum Ausbreitungsverhalten des Acrylatgels sowie zur Homogenität und zu den geotechnischen Eigenschaften des injizierten Sands.
Abstract öffnenNiedrigviskose Acrylatgele lassen sich im Gegensatz zu herkömmlichen Zementsuspensionen auch in Böden mit geringer Durchlässigkeit injizieren. In einem großmaßstäblichen Probefeld in München wurden mehrere Injektionssäulen in Fein- bis Mittelsanden hergestellt, anschließend freigelegt, vermessen und für Laboruntersuchungen beprobt. Die Ergebnisse der Probeinjektionen liefern wichtige Erkenntnisse zum Ausbreitungsverhalten des Acrylatgels sowie zur Homogenität und zu den geotechnischen Eigenschaften des injizierten Sands.
6.2
Messungen zum Verformungsverhalten und zur Lastaufteilung einer Rigid Inclusion Gründung unter kontrollierten Belastungsbedingungen
Christopher Tinat M.Sc.1; Birthe Knabe M.Sc.1; Jérôme Racinais Ing-ETP, M.Sc.,2
1Menard GmbH, Seevetal; 2Menard Group, Orsay, FRANKREICH
Christopher Tinat M.Sc.1; Birthe Knabe M.Sc.1; Jérôme Racinais Ing-ETP, M.Sc.,2
1Menard GmbH, Seevetal; 2Menard Group, Orsay, FRANKREICH
Abstracttext:
Im Rahmen des Neubaus einer Biogasanlage wurden die hochbelasteten Stahltanks auf Rigid Inclusions (CMC) gegründet. Zur Überprüfung des Trag- und Verformungsverhaltens erfolgte ein großmaßstäblicher Belastungsversuch mittels stufenweiser Wasserbefüllung. Der Beitrag stellt die Messergebnisse vor und vergleicht diese mit den analytischen sowie numerischen Prognosen aus der Planungsphase. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Lastaufteilung zwischen Säulen und Boden sowie dem zeitabhängigen Verformungsverhalten des Gesamtsystems.
Abstract öffnenIm Rahmen des Neubaus einer Biogasanlage wurden die hochbelasteten Stahltanks auf Rigid Inclusions (CMC) gegründet. Zur Überprüfung des Trag- und Verformungsverhaltens erfolgte ein großmaßstäblicher Belastungsversuch mittels stufenweiser Wasserbefüllung. Der Beitrag stellt die Messergebnisse vor und vergleicht diese mit den analytischen sowie numerischen Prognosen aus der Planungsphase. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Lastaufteilung zwischen Säulen und Boden sowie dem zeitabhängigen Verformungsverhalten des Gesamtsystems.
6.3
Besondere Herausforderungen bei der Ausführung einer tiefen Baugrube für das LILW-Endlager Krško, Slowenien
Stefan Neidhart M.Eng.1; Dipl.-Ing. Michael Schulz1
1BAUER Spezialtiefbau GmbH, Schrobenhausen
Stefan Neidhart M.Eng.1; Dipl.-Ing. Michael Schulz1
1BAUER Spezialtiefbau GmbH, Schrobenhausen
Abstracttext:
Am Standort Krško in Slowenien wurde für das LILW-Endlager (Low- and Intermediate-Level Waste) eine gefräste Schlitzwand mit 65 m Tiefe als kreisförmiger Schacht hergestellt. Die Ausführung erfolgte unter anspruchsvollen geotechnischen und hydrologischen Randbedingungen. Der Beitrag stellt die wesentlichen Herausforderungen während der Ausführung, u.a. an Stützflüssigkeit, Vertikalität, Betonage und Qualitätssicherung dar und zeigt die gewählten Lösungen und die daraus abgeleiteten Erkenntnisse auf.
Abstract öffnenAm Standort Krško in Slowenien wurde für das LILW-Endlager (Low- and Intermediate-Level Waste) eine gefräste Schlitzwand mit 65 m Tiefe als kreisförmiger Schacht hergestellt. Die Ausführung erfolgte unter anspruchsvollen geotechnischen und hydrologischen Randbedingungen. Der Beitrag stellt die wesentlichen Herausforderungen während der Ausführung, u.a. an Stützflüssigkeit, Vertikalität, Betonage und Qualitätssicherung dar und zeigt die gewählten Lösungen und die daraus abgeleiteten Erkenntnisse auf.
6.4
Technische und logistische Herausforderungen bei der Planung und Ausführung der Baugruben für die U5 Hamburg 1. Abschnitt - Los 2
Dipl.-Ing. Mario Steinhagen1; Dipl.-Ing. Thomas Brand1; Florian Seufzer M.Sc.2; Dipl. -Ing. Jörg Sztochay2
1Ed. Züblin AG - Zentrale Technik, Berlin; 2ARGE U5 Ost Los2, Hamburg
Dipl.-Ing. Mario Steinhagen1; Dipl.-Ing. Thomas Brand1; Florian Seufzer M.Sc.2; Dipl. -Ing. Jörg Sztochay2
1Ed. Züblin AG - Zentrale Technik, Berlin; 2ARGE U5 Ost Los2, Hamburg
Abstracttext:
Das Projekt U5 Ost – Los 2 ist der zweite Bauabschnitt des größten deutschen Nahverkehrs-Infrastrukturvorhabens. Bauherrin ist die HOCHBAHN U5 Projekt GmbH. Dank innovativer Neben-angebote erhielt die Arbeitsgemeinschaft Ed. Züblin AG, Wayss & Freytag und Züblin Spezialtiefbau GmbH den Zuschlag. Die komplette Ausführungsplanung erfolgt durch die Zentrale Technik der Ed. Züblin AG. In dem Beitrag wird berichtet über die Planung, Optimierung und die Herstellung von tiefreichenden Baugruben auf engstem Raum bei gleichzeitigem Erhalt des öffentlichen Verkehrs.
Abstract öffnenDas Projekt U5 Ost – Los 2 ist der zweite Bauabschnitt des größten deutschen Nahverkehrs-Infrastrukturvorhabens. Bauherrin ist die HOCHBAHN U5 Projekt GmbH. Dank innovativer Neben-angebote erhielt die Arbeitsgemeinschaft Ed. Züblin AG, Wayss & Freytag und Züblin Spezialtiefbau GmbH den Zuschlag. Die komplette Ausführungsplanung erfolgt durch die Zentrale Technik der Ed. Züblin AG. In dem Beitrag wird berichtet über die Planung, Optimierung und die Herstellung von tiefreichenden Baugruben auf engstem Raum bei gleichzeitigem Erhalt des öffentlichen Verkehrs.
6.5
Wasserundurchlässig und extra-steif: Die Baugrube der Schleuse Kriegenbrunn
Dipl.-Ing. Andreas Beier1; Pascal Wörth M.Sc.2; Dipl.-Ing. David Schmitz-Zügner3
1Wasserstraßen-Neubauamt Aschaffenburg; 2Ed Züblin AG Nürnberg / ARGE Schleuse Kriegenbrunn; 3STRABAG Zentrale Technik, Wien, ÖSTERREICH
Dipl.-Ing. Andreas Beier1; Pascal Wörth M.Sc.2; Dipl.-Ing. David Schmitz-Zügner3
1Wasserstraßen-Neubauamt Aschaffenburg; 2Ed Züblin AG Nürnberg / ARGE Schleuse Kriegenbrunn; 3STRABAG Zentrale Technik, Wien, ÖSTERREICH
Abstracttext:
Die Schleuse Kriegenbrunn (18,30m Fallhöhe) am Main-Donau-Kanal weist erhebliche Standsicherheitsdefizite auf. Deshalb muss direkt neben dem Bestand ein Neubau errichtet werden. Um Bestand und Schifffahrt nicht zu gefährden, ist eine Baugrube an der Grenze des technisch Machbaren erforderlich. Der Vortrag zeigt, wie die fast 30 Meter tiefe Baugrube geotechnisch geplant und umgesetzt wird und welche Herausforderungen sich aus der Nähe zur alten Schleuse ergeben.
Abstract öffnenDie Schleuse Kriegenbrunn (18,30m Fallhöhe) am Main-Donau-Kanal weist erhebliche Standsicherheitsdefizite auf. Deshalb muss direkt neben dem Bestand ein Neubau errichtet werden. Um Bestand und Schifffahrt nicht zu gefährden, ist eine Baugrube an der Grenze des technisch Machbaren erforderlich. Der Vortrag zeigt, wie die fast 30 Meter tiefe Baugrube geotechnisch geplant und umgesetzt wird und welche Herausforderungen sich aus der Nähe zur alten Schleuse ergeben.
6.6
Realmaßstäbliche Großversuche zur Gruppenwirkung bei Großbohrpfählen
Dr.-Ing. Axel Ruiken1; Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Christian Moormann2; Prof. Dr.-Ing. Thomas Wolff3; Dr.-Ing. Dipl.-Wirtsch.-Ing. Olaf Stahlhut4; Dr.-Ing. Steffen Kinzler5
1DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH, Berlin; 2MGC Moormann Geotechnik Consult, Stuttgart; 3OTH Regensburg in Kooperation mit, Setzpfandt Beratende Ingenieure GmbH & Co. KG, Weimar; 4BBI Geo- und Umwelttechnik Ingenieur-Gesellschaft mbH, Hamburg; 5WTM Engineers GmbH, Hamburg
Dr.-Ing. Axel Ruiken1; Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Christian Moormann2; Prof. Dr.-Ing. Thomas Wolff3; Dr.-Ing. Dipl.-Wirtsch.-Ing. Olaf Stahlhut4; Dr.-Ing. Steffen Kinzler5
1DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH, Berlin; 2MGC Moormann Geotechnik Consult, Stuttgart; 3OTH Regensburg in Kooperation mit, Setzpfandt Beratende Ingenieure GmbH & Co. KG, Weimar; 4BBI Geo- und Umwelttechnik Ingenieur-Gesellschaft mbH, Hamburg; 5WTM Engineers GmbH, Hamburg
Abstracttext:
In diesem Beitrag werden die Konzeption und die Ergebnisse der statischen axialen Prüfung von zwei Bohrpfahlgruppen mit Prüflasten von 78 MN und 120 MN vorgestellt. Die quasi-kontinuierliche Ermittlung der Verteilung der Pfahlmantelreibung und des Fußwiderstands mittels hochauflösender faseroptischer Sensoren erlaubte eine detaillierte Auswertung der verschiebungsabhängigen Mobilisierung der Pfahlwiderstände und des Einflusses der Gruppenwirkung. Der versuchstechnisch ermittelte Lastabtrag von Eck- und Innenpfählen wird den Ergebnissen numerischer Vergleichsberechnungen und dem Nomogrammverfahren nach EA-Pfähle gegenübergestellt.
Abstract öffnenIn diesem Beitrag werden die Konzeption und die Ergebnisse der statischen axialen Prüfung von zwei Bohrpfahlgruppen mit Prüflasten von 78 MN und 120 MN vorgestellt. Die quasi-kontinuierliche Ermittlung der Verteilung der Pfahlmantelreibung und des Fußwiderstands mittels hochauflösender faseroptischer Sensoren erlaubte eine detaillierte Auswertung der verschiebungsabhängigen Mobilisierung der Pfahlwiderstände und des Einflusses der Gruppenwirkung. Der versuchstechnisch ermittelte Lastabtrag von Eck- und Innenpfählen wird den Ergebnissen numerischer Vergleichsberechnungen und dem Nomogrammverfahren nach EA-Pfähle gegenübergestellt.
Sitzungsleitung: Prof. Dr. Jürgen Grabe, Technische Universität Hamburg, Institut für Geotechnik, Hamburg;
Vorträge:Künstliche Intelligenz
7.1
Geotechnik und Künstliche Intelligenz – Potenziale und Anwendungen
Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Wehr1; Priv-Doz. Dr. Enrico Soranzo2
1Fachhochschule Erfurt; 2Universität für Bodenkultur Wien (BOKU)
Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Wehr1; Priv-Doz. Dr. Enrico Soranzo2
1Fachhochschule Erfurt; 2Universität für Bodenkultur Wien (BOKU)
Abstracttext:
Künstliche Intelligenz bietet ein großes Potenzial zur Ergänzung klassischer geotechnischer Methoden. Anwendungen bei der Bestimmung von Materialparametern, der Bewertung von geotechnischen Risiken, Baugruben, der Pfahlbemessung und der Baugrundverbesserung zeigen, dass KI-Modelle sowohl Prognosegenauigkeit als auch Effizienz steigern können. Voraussetzung für einen verantwortungsvollen Einsatz sind jedoch hochwertige Daten, transparente Modelle und eine enge Verzahnung mit geotechnischem Fachwissen.
Abstract öffnenKünstliche Intelligenz bietet ein großes Potenzial zur Ergänzung klassischer geotechnischer Methoden. Anwendungen bei der Bestimmung von Materialparametern, der Bewertung von geotechnischen Risiken, Baugruben, der Pfahlbemessung und der Baugrundverbesserung zeigen, dass KI-Modelle sowohl Prognosegenauigkeit als auch Effizienz steigern können. Voraussetzung für einen verantwortungsvollen Einsatz sind jedoch hochwertige Daten, transparente Modelle und eine enge Verzahnung mit geotechnischem Fachwissen.
7.2
Von In-situ-Daten zur numerischen Analyse: Automatisiert & KI-unterstützt
Univ-Prof. Dr. Dipl.-Ing. Franz Tschuchnigg1; Dipl.-Ing. Haris Felic1; Dipl.-Ing. Johannes Leo1; Dipl.-Ing. Tobias Petersdorfer1
1Technische Universität Graz, ÖSTERREICH
Univ-Prof. Dr. Dipl.-Ing. Franz Tschuchnigg1; Dipl.-Ing. Haris Felic1; Dipl.-Ing. Johannes Leo1; Dipl.-Ing. Tobias Petersdorfer1
1Technische Universität Graz, ÖSTERREICH
Abstracttext:
Der Beitrag behandelt den Prozess von der Interpretation von In-situ-Daten bis zur numerischen Analyse mit Fokus auf automatisierter und KI-unterstützter Baugrundmodellierung sowie Parameteridentifikation. Ausgehend von In-situ-Daten werden Methoden zur Bestimmung der Bodenschichtung sowie deren Überführung in 3D-Baugrundmodelle unter Berücksichtigung eines konzeptionellen Modells dargestellt, wobei auch auf die Rolle von Datenbanken und Metamodellen zur Parameteridentifikation eingegangen wird. Abschließend gibt der Beitrag einen Ausblick auf die Bedeutung von Unsicherheiten für numerische Prognosen.
Abstract öffnenDer Beitrag behandelt den Prozess von der Interpretation von In-situ-Daten bis zur numerischen Analyse mit Fokus auf automatisierter und KI-unterstützter Baugrundmodellierung sowie Parameteridentifikation. Ausgehend von In-situ-Daten werden Methoden zur Bestimmung der Bodenschichtung sowie deren Überführung in 3D-Baugrundmodelle unter Berücksichtigung eines konzeptionellen Modells dargestellt, wobei auch auf die Rolle von Datenbanken und Metamodellen zur Parameteridentifikation eingegangen wird. Abschließend gibt der Beitrag einen Ausblick auf die Bedeutung von Unsicherheiten für numerische Prognosen.
7.3
Artificial Intelligence in geotechnical works - where to go? An insight from the European Federation of Foundation Contractors
Stanley Ligthart1; Hristo Kovachev2
1Vroom Funderingstechnieken, Oosthuizen, NIEDERLANDE; 2BAUER Spezialtiefbau GmbH, Schrobenhausen
Stanley Ligthart1; Hristo Kovachev2
1Vroom Funderingstechnieken, Oosthuizen, NIEDERLANDE; 2BAUER Spezialtiefbau GmbH, Schrobenhausen
7.4
Geotechnische Charakterisierung von Tunnelausbruchmaterial während des Vortriebs mit Erddruckschildmaschinen auf Basis Künstlicher Intelligenz
Dr.-Ing. Christian Thienert1; Prof. Dr.-Ing. Christoph Budach2; Dipl.-Geol. André Heim3
1STUVA e.V., Köln; 2Technische Hochschule Köln; 3Herrenknecht AG, Schwanau
Dr.-Ing. Christian Thienert1; Prof. Dr.-Ing. Christoph Budach2; Dipl.-Geol. André Heim3
1STUVA e.V., Köln; 2Technische Hochschule Köln; 3Herrenknecht AG, Schwanau
Abstracttext:
Bei Vortrieben mit Erddruckschildmaschinen fallen große Mengen konditionierten Ausbruchmaterials an, dessen Eigenschaften bislang nicht direkt auf der Maschine bestimmt werden können. Der Beitrag stellt ein Messsystem zur kontinuierlichen Erfassung relevanter Parameter vor. Auf dieser Basis werden mittels Künstlicher Intelligenz geotechnische Kennwerte abgeleitet und bewertet. Die Ergebnisse zeigen das Potenzial einer Echtzeitbewertung. Dadurch können Entscheidungen zur Verwertung des Tunnelausbruchmaterials künftig fundierter und zeitnah getroffen werden.
Abstract öffnenBei Vortrieben mit Erddruckschildmaschinen fallen große Mengen konditionierten Ausbruchmaterials an, dessen Eigenschaften bislang nicht direkt auf der Maschine bestimmt werden können. Der Beitrag stellt ein Messsystem zur kontinuierlichen Erfassung relevanter Parameter vor. Auf dieser Basis werden mittels Künstlicher Intelligenz geotechnische Kennwerte abgeleitet und bewertet. Die Ergebnisse zeigen das Potenzial einer Echtzeitbewertung. Dadurch können Entscheidungen zur Verwertung des Tunnelausbruchmaterials künftig fundierter und zeitnah getroffen werden.
7.5
Podiumsdiskussion zu "KI in der Geotechnik"
Prof. Dr. Jürgen Grabe1; Univ-Prof. Dr. Dipl.-Ing. Franz Tschuchnigg2; Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Wehr3; Prof. Dr. Ivo Herle4; Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Christian Moormann5
1Technische Universität Hamburg; 2Technische Universität Graz, ÖSTERREICH; 3Fachhochschule Erfurt; 4Technische Universität Dresden; 5Universität Stuttgart
Prof. Dr. Jürgen Grabe1; Univ-Prof. Dr. Dipl.-Ing. Franz Tschuchnigg2; Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Wehr3; Prof. Dr. Ivo Herle4; Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Christian Moormann5
1Technische Universität Hamburg; 2Technische Universität Graz, ÖSTERREICH; 3Fachhochschule Erfurt; 4Technische Universität Dresden; 5Universität Stuttgart
Vorträge:
Geotechnische Aspekte im Infrastrukturbau
8.1
Untersuchungen zu den bodenmechanischen Eigenschaften von Tarraston im Rahmen der Planung der Fehmarnsundquerung basierend auf Labor- und in-situ Versuchen
Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Sascha Henke1; Dipl.-Ing. Mario Hoffmann2; Melanie Sander M.Sc.2; Dipl.-Ing. Clemens Weber3; Dipl.-Ing. Michael Heß4
1BBI Geo- und Umwelttechnik Ingenieurgesellschaft mbH /, Helmut-Schmidt-Universität, Hamburg; 2BBI Geo- und Umwelttechnik Ingenieurgesellschaft mbH, Hamburg; 3DEGES, Berlin; 4DB InfraGo AG, Hamburg
Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Sascha Henke1; Dipl.-Ing. Mario Hoffmann2; Melanie Sander M.Sc.2; Dipl.-Ing. Clemens Weber3; Dipl.-Ing. Michael Heß4
1BBI Geo- und Umwelttechnik Ingenieurgesellschaft mbH /, Helmut-Schmidt-Universität, Hamburg; 2BBI Geo- und Umwelttechnik Ingenieurgesellschaft mbH, Hamburg; 3DEGES, Berlin; 4DB InfraGo AG, Hamburg
Abstracttext:
Die Schienenanbindung der Festen Fehmarnbeltquerung ist eines der Top-3-Infrastrukturprojekte in Europa. Im Rahmen dieser Infrastrukturmaßnahme ist eine neue Querung des Fehmarnsunds in Form eines Absenktunnels zu errichten. Eine besondere Herausforderung stellt der in relevanten Mengen angetroffene Tarraston dar, welcher sich trotz einer mindestens steifen Konsistenz durch sehr geringe Steifigkeit und Scherfestigkeit auszeichnet. Im Rahmen dieses Beitrags werden Labor- und in-situ-Versuche vorgestellt, um dieses Material bodenmechanisch bewerten zu können.
Abstract öffnenDie Schienenanbindung der Festen Fehmarnbeltquerung ist eines der Top-3-Infrastrukturprojekte in Europa. Im Rahmen dieser Infrastrukturmaßnahme ist eine neue Querung des Fehmarnsunds in Form eines Absenktunnels zu errichten. Eine besondere Herausforderung stellt der in relevanten Mengen angetroffene Tarraston dar, welcher sich trotz einer mindestens steifen Konsistenz durch sehr geringe Steifigkeit und Scherfestigkeit auszeichnet. Im Rahmen dieses Beitrags werden Labor- und in-situ-Versuche vorgestellt, um dieses Material bodenmechanisch bewerten zu können.
8.2
Herstellung der Baugruben für das Projekt A281 Weserquerung
Jens Classen1; Ralf Krutwig1; Till Wenz1
1Wayss & Freytag Ingenieurbau AG, Frankfurt
Jens Classen1; Ralf Krutwig1; Till Wenz1
1Wayss & Freytag Ingenieurbau AG, Frankfurt
8.3
Ersatzneubau der 1. Hochbrücke Levensau: Herausforderungen infolge Artenschutz sowie in der Konstruktion, Bemessung und Ausführung der Bogengründung
Dr. techn. Andreas Meisel1; Dipl.-Ing. Andreas Rasmus2; Dipl.-Ing. Christian Puscher3
1WKC Hamburg GmbH, Hamburg; 2Wasserstraßen-Neubauamt Nord-Ostsee-Kanal, Kiel; 3Bundesanstalt für Wasserbau Hamburg
Dr. techn. Andreas Meisel1; Dipl.-Ing. Andreas Rasmus2; Dipl.-Ing. Christian Puscher3
1WKC Hamburg GmbH, Hamburg; 2Wasserstraßen-Neubauamt Nord-Ostsee-Kanal, Kiel; 3Bundesanstalt für Wasserbau Hamburg
Abstracttext:
Die 186 m weit über den Nord-Ostsee-Kanal gespannte Spreizbogenbrücke erfordert eine verformungsarme Gründung in Form von massiven Monopfählen mit 9 m Durchmesser. Diese mussten in unmittelbarer Nähe zum Bestand, unter laufendem Betrieb und unter der Sicherstellung der ökologischen Funktion des Bestandswiderlagers als Fledermausquartier hergestellt werden. Die bautechnischen und baugrundbedingten Herausforderungen erforderten eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten.
Abstract öffnenDie 186 m weit über den Nord-Ostsee-Kanal gespannte Spreizbogenbrücke erfordert eine verformungsarme Gründung in Form von massiven Monopfählen mit 9 m Durchmesser. Diese mussten in unmittelbarer Nähe zum Bestand, unter laufendem Betrieb und unter der Sicherstellung der ökologischen Funktion des Bestandswiderlagers als Fledermausquartier hergestellt werden. Die bautechnischen und baugrundbedingten Herausforderungen erforderten eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten.
8.4
Wasser in der Geotechnik: Herausforderungen und Lösungen, Case Study: Tangenvika Brücke – Norwegens längste Eisenbahnbrücke
Dominik Gächter1
1Keller Geoteknikk AS, Oslo, NORWEGEN
Dominik Gächter1
1Keller Geoteknikk AS, Oslo, NORWEGEN
Abstracttext:
Erhöhte Anforderungen an den Schienenverkehr nördlich von Oslo führten zu einem zweigleisigen Ausbau mit einer Betriebsgeschwindigkeit von 250km/h. Ein Teil davon ist die Tangenvika-Brücke, welche am größten Trinkwasserreservoir in Norwegen (Mjøsa) gebaut wird. 78 Pfähle mit einem Durchmesser von 1016mm wurden im Reverse Circulation Verfahren hergestellt und 60 Pfähle mit 1430mm wurden mittels 350kJ Hydrohammer installiert. Alle Arbeiten wurden von schwimmenden Pontoons aus hergestellt mit Einzellängen von bis 89m und einem Gewicht von bis zu 105to.
Abstract öffnenErhöhte Anforderungen an den Schienenverkehr nördlich von Oslo führten zu einem zweigleisigen Ausbau mit einer Betriebsgeschwindigkeit von 250km/h. Ein Teil davon ist die Tangenvika-Brücke, welche am größten Trinkwasserreservoir in Norwegen (Mjøsa) gebaut wird. 78 Pfähle mit einem Durchmesser von 1016mm wurden im Reverse Circulation Verfahren hergestellt und 60 Pfähle mit 1430mm wurden mittels 350kJ Hydrohammer installiert. Alle Arbeiten wurden von schwimmenden Pontoons aus hergestellt mit Einzellängen von bis 89m und einem Gewicht von bis zu 105to.
8.5
Anwendung von Erfahrungswerten in Geschiebeböden: Erfahrungen am Beispiel der Baumaßnahme „Wiederaufbau Dresdner Bahn“
Dipl.-Ing. Philipp Botor1; Benjamin Döring M.Sc.2; Dipl.-Ing. André Koletzko1
1BAUGRUND DRESDEN GmbH, Dresden; 2DB InfraGO AG, Berlin
Dipl.-Ing. Philipp Botor1; Benjamin Döring M.Sc.2; Dipl.-Ing. André Koletzko1
1BAUGRUND DRESDEN GmbH, Dresden; 2DB InfraGO AG, Berlin
Abstracttext:
Das Infrastrukturprojekt "Wiederaufbau Dresdner Bahn" umfasst den Ausbau der Verkehrsanlage für den S-Bahn-, Regional- und Fernverkehr einschließlich zugehöriger Ingenieurbauwerke. Das Projektgebiet ist geologisch durch gemischtkörnige Geschiebeböden geprägt. Der Beitrag befasst sich mit der Einordnung dieser Geschiebeböden in die bislang nach fein- und grobkörnigen Böden kategorisierten Erfahrungswerte für Bemessungskennwerte. Grundlage hierfür sind im Zuge der Bauausführung gewonnene Daten, insbesondere im Hinblick auf die Verbaubemessung.
Abstract öffnenDas Infrastrukturprojekt "Wiederaufbau Dresdner Bahn" umfasst den Ausbau der Verkehrsanlage für den S-Bahn-, Regional- und Fernverkehr einschließlich zugehöriger Ingenieurbauwerke. Das Projektgebiet ist geologisch durch gemischtkörnige Geschiebeböden geprägt. Der Beitrag befasst sich mit der Einordnung dieser Geschiebeböden in die bislang nach fein- und grobkörnigen Böden kategorisierten Erfahrungswerte für Bemessungskennwerte. Grundlage hierfür sind im Zuge der Bauausführung gewonnene Daten, insbesondere im Hinblick auf die Verbaubemessung.
8.6
2. S-Bahn-Stammstrecke München Haltepunkt Marienhof: Anwendung der Beobachtungsmethode im Zuge der Herstellung der tiefen Baugrube
Jonas Wiser M.Sc.1; Dipl.-Ing. Werner Felber1
1Boley Geotechnik GmbH, München
Jonas Wiser M.Sc.1; Dipl.-Ing. Werner Felber1
1Boley Geotechnik GmbH, München
Abstracttext:
Für die Herstellung der über 40 m tiefen Baugrube sind hinsichtlich der Boden-Bauwerks-Interaktion der Schlitzwand-Deckelbauweise komplexe geotechnische Fragestellungen zu lösen. Hierzu wurden umfangreiche 3D-FE-Berechnungen zur Prognose der Verformungen durchgeführt. Die Herstellung der Baugrube wurde durch zahlreiche Monitoringsysteme überwacht. Die gemessenen Verformungen wurden baubegleitend ausgewertet, interpretiert und den Verformungsprognose gegenübergestellt (Soll-Ist-Vergleich).
Abstract öffnenFür die Herstellung der über 40 m tiefen Baugrube sind hinsichtlich der Boden-Bauwerks-Interaktion der Schlitzwand-Deckelbauweise komplexe geotechnische Fragestellungen zu lösen. Hierzu wurden umfangreiche 3D-FE-Berechnungen zur Prognose der Verformungen durchgeführt. Die Herstellung der Baugrube wurde durch zahlreiche Monitoringsysteme überwacht. Die gemessenen Verformungen wurden baubegleitend ausgewertet, interpretiert und den Verformungsprognose gegenübergestellt (Soll-Ist-Vergleich).
Vorträge:
Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit in der Geotechnik / Bauen im Bestand
9.1
Ist Nachhaltigkeit bei der Planung (noch) ein Thema?
Dr.-Ing. Jörg Menke1; Dipl.-Ing. Paul Pandrea2; Dipl.-Ing. Dirk Siewert3
1Implenia Civil Engineering GmbH, Langen; 2Keller Holding GmbH, Offenbach; 3Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V., Berlin
Dr.-Ing. Jörg Menke1; Dipl.-Ing. Paul Pandrea2; Dipl.-Ing. Dirk Siewert3
1Implenia Civil Engineering GmbH, Langen; 2Keller Holding GmbH, Offenbach; 3Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V., Berlin
9.2
Entwicklung und Einsatz CO2 freier hydraulischer Bindemittel im Spezialtiefbau
Martin Riedrich M.Sc.1; Dr. Holger Maurer1; Dipl.-Ing. Wolfgang Wiesnet1
1PORR Spezialtiefbau GmbH, München
Martin Riedrich M.Sc.1; Dr. Holger Maurer1; Dipl.-Ing. Wolfgang Wiesnet1
1PORR Spezialtiefbau GmbH, München
Abstracttext:
Der Spezialtiefbau steht vor der Herausforderung, auch seine bewährtesten Verfahren unter den Anforderungen des Klimaschutzes neu zu denken. Der Einsatz von Pyrolysekohle im Bindemittel eröffnet dabei die Perspektive hin zu CO2-neutralen Verfahren im Spezialtiefbau. Der Beitrag beleuchtet die Auswirkungen auf die Eigenschaften des Bindemittels, die technische Machbarkeit sowie gesammelte Erfahrungen aus Labor und Praxis. Im Ergebnis werden die Auswirkungen des Pyrolysekohleeinsatzes auf den CO2-Footprint des Düsenstrahlverfahrens eingeordnet.
Abstract öffnenDer Spezialtiefbau steht vor der Herausforderung, auch seine bewährtesten Verfahren unter den Anforderungen des Klimaschutzes neu zu denken. Der Einsatz von Pyrolysekohle im Bindemittel eröffnet dabei die Perspektive hin zu CO2-neutralen Verfahren im Spezialtiefbau. Der Beitrag beleuchtet die Auswirkungen auf die Eigenschaften des Bindemittels, die technische Machbarkeit sowie gesammelte Erfahrungen aus Labor und Praxis. Im Ergebnis werden die Auswirkungen des Pyrolysekohleeinsatzes auf den CO2-Footprint des Düsenstrahlverfahrens eingeordnet.
9.3
Das Pergamonmuseum – Grundinstandsetzung eines historischen Bauwerks mit sensibler Gründung
Dr.-Ing. Fabian Remspecher1; Dipl.-Ing. Josef-A. Patron1; Dipl.-Ing. Ralph Keller1; Dipl.-Ing. Marie-Ann Duwe1
1GuD Geotechnik und Dynamik Consult GmbH, Berlin
Dr.-Ing. Fabian Remspecher1; Dipl.-Ing. Josef-A. Patron1; Dipl.-Ing. Ralph Keller1; Dipl.-Ing. Marie-Ann Duwe1
1GuD Geotechnik und Dynamik Consult GmbH, Berlin
Abstracttext:
Erbaut Anfang des 20. Jh. im Herzen von Berlin und heute UNESCO Weltkulturerbe stellt das Pergamonmuseum als eines der bedeutendsten archäologischen Museen weltweit einen wichtigen kulturellen Anziehungspunkt dar. Damals erbaut unter komplexen Baugrundbedingungen, u.a. einer 40 m tiefe Rinne aus organischen Ablagerungen der letzten Eiszeit, sind auch die nun erforderlichen Instandsetzungen eine Herausforderung. Notwendige Eingriffe in die tragenden Gründungsstrukturen bedürfen neben einer objektgerechten Planung auch ein permanentes Monitoring zur Verifizierung.
Abstract öffnenErbaut Anfang des 20. Jh. im Herzen von Berlin und heute UNESCO Weltkulturerbe stellt das Pergamonmuseum als eines der bedeutendsten archäologischen Museen weltweit einen wichtigen kulturellen Anziehungspunkt dar. Damals erbaut unter komplexen Baugrundbedingungen, u.a. einer 40 m tiefe Rinne aus organischen Ablagerungen der letzten Eiszeit, sind auch die nun erforderlichen Instandsetzungen eine Herausforderung. Notwendige Eingriffe in die tragenden Gründungsstrukturen bedürfen neben einer objektgerechten Planung auch ein permanentes Monitoring zur Verifizierung.