24. September 2026
Sitzungsleitung: Dr. Rolf Balthes, MIBRAG GmbH, Zeitz;
Vorträge:Regionale Projekte
2.1
NBS Dresden Prag - Baugrunderkundung für den 30 km langen Erzgebirgstunnel
Dipl.-Ing. Falk Riedel1; Dipl.-Ing. Kay Müller1; Dipl.-Ing. Holger Hagen1
1DB InfraGO AG, Leipzig
Dipl.-Ing. Falk Riedel1; Dipl.-Ing. Kay Müller1; Dipl.-Ing. Holger Hagen1
1DB InfraGO AG, Leipzig
Abstracttext:
Das länderübergreifende internationale Großprojekt "NBS Dresden - Prag" mit seinem Herzstück, dem Erzgebirgstunnel - dem zukünftig längsten Tunnelbauwerk Deutschlands, bietet die gesamte thematische Breite von der Erkundung der komplexen Geologie des Osterzgebirges, den unterschiedlichen Vortriebstechnologien im Tunnelbau, unterirdischen Bauwerken sowie des nachhaltigen Baus und Betriebs des Bauwerkes. Es bietet ein exemplarisches Beispiel für moderne Ingenieurleistungen im Spannungsfeld von Technologie, Umwelt und Infrastrukturentwicklung.
Abstract öffnenDas länderübergreifende internationale Großprojekt "NBS Dresden - Prag" mit seinem Herzstück, dem Erzgebirgstunnel - dem zukünftig längsten Tunnelbauwerk Deutschlands, bietet die gesamte thematische Breite von der Erkundung der komplexen Geologie des Osterzgebirges, den unterschiedlichen Vortriebstechnologien im Tunnelbau, unterirdischen Bauwerken sowie des nachhaltigen Baus und Betriebs des Bauwerkes. Es bietet ein exemplarisches Beispiel für moderne Ingenieurleistungen im Spannungsfeld von Technologie, Umwelt und Infrastrukturentwicklung.
Sitzungsleitung: Prof. Dr.-Ing. Hansgeorg Balthaus, Technische Universität Berlin, Grundbau und Bodenmechanik, Berlin;
Vorträge:Tunnel und unterirdische Bauwerke
2.1.1
Teilsanierung Rauhebergtunnel – Düsenstrahl- und Injektionsarbeiten 100 m tief unter Tage
Dipl.-Ing. Christoph Wehr1; Dipl.-Ing. Reiner Otterbein1; Florian Tomann M.Sc.1; Dipl.-Ing. Uwe Kneißl2; Dr.-Ing. Andy Klinger3
1Keller Grundbau GmbH, Würzburg/Bochum; 2DB Infra GO AG, Frankfurt; 3gbm Gesellschaft für Baugeologie und-meßtechnik mbH –, Baugrundinstitut, Limburg
Dipl.-Ing. Christoph Wehr1; Dipl.-Ing. Reiner Otterbein1; Florian Tomann M.Sc.1; Dipl.-Ing. Uwe Kneißl2; Dr.-Ing. Andy Klinger3
1Keller Grundbau GmbH, Würzburg/Bochum; 2DB Infra GO AG, Frankfurt; 3gbm Gesellschaft für Baugeologie und-meßtechnik mbH –, Baugrundinstitut, Limburg
Abstracttext:
Der Rauhebergtunnel auf der DB- Schnellfahrstrecke Hannover-Würzburg wird täglich von bis zu 160 Zügen durchfahren. Seit 2007 wurden innerhalb des Tunnels fortschreitende Rissbildungen und Ver- formungen beobachtet, so dass ab Mitte Dezember 2023 in einer 5- monatigen Totalsperrung eine Teilsanierung durchgeführt wurde. Zur Stabilisierung des anstehenden Gebirges wurde der Baugrund hinter der Tunnelschale unter Einsatz des Düsenstrahlverfahrens und einer Porenrauminjektion ver- festigt. Der Vortrag stellt die Geologie, das Sanierungskonzept und die Ausführung der Arbeiten vor.
Abstract öffnenDer Rauhebergtunnel auf der DB- Schnellfahrstrecke Hannover-Würzburg wird täglich von bis zu 160 Zügen durchfahren. Seit 2007 wurden innerhalb des Tunnels fortschreitende Rissbildungen und Ver- formungen beobachtet, so dass ab Mitte Dezember 2023 in einer 5- monatigen Totalsperrung eine Teilsanierung durchgeführt wurde. Zur Stabilisierung des anstehenden Gebirges wurde der Baugrund hinter der Tunnelschale unter Einsatz des Düsenstrahlverfahrens und einer Porenrauminjektion ver- festigt. Der Vortrag stellt die Geologie, das Sanierungskonzept und die Ausführung der Arbeiten vor.
2.1.2
Großmaßstäblicher in-situ Versuch zur Optimierung einer Baugrundvereisung im U-Bahnbau
Charlotte Nellessen M.Sc.1; Dipl.-Ing. Frederic Sauer1
1Max Bögl Stiftung & Co.KG, München
Charlotte Nellessen M.Sc.1; Dipl.-Ing. Frederic Sauer1
1Max Bögl Stiftung & Co.KG, München
Abstracttext:
Bei der Planung und Anwendung der Bodengefriertechnik stellt die Grundwasserfließgeschwindigkeit einen wesentlichen Eingangsparameter, der über die Durchführbarkeit, die Verfahrenswahl, Dimensionierung der Gefrieranlage und die Anordnung der Gefrierrohre entscheidet, dar. Im vorliegenden Beitrag wird die Durchführung einer großmaßstäblichen Probevereisung zur Kalibrierung der Berechnungsmodelle und Optimierung der Baugrundvereisung bei einem U-Bahnprojekt vorgestellt.
Abstract öffnenBei der Planung und Anwendung der Bodengefriertechnik stellt die Grundwasserfließgeschwindigkeit einen wesentlichen Eingangsparameter, der über die Durchführbarkeit, die Verfahrenswahl, Dimensionierung der Gefrieranlage und die Anordnung der Gefrierrohre entscheidet, dar. Im vorliegenden Beitrag wird die Durchführung einer großmaßstäblichen Probevereisung zur Kalibrierung der Berechnungsmodelle und Optimierung der Baugrundvereisung bei einem U-Bahnprojekt vorgestellt.
Sitzungsleitung: Dr.-Ing. Thomas Voigt, Ed. Züblin AG, Stuttgart;
Vorträge:Risiko und Versicherung
3.1
Kenote-Lecture: Risiko Baugrund: Was leistet die Projektversicherung - und was nicht?
Heiko Wannick1
1Technische Universiät München
Heiko Wannick1
1Technische Universiät München
3.4
Gemeinsam Boden gut machen – Kooperative Verträge für mehr Erfolg
Félix Paul1; Prof. Dr. Bastian Fuchs2
1BAUER AG, Schrobenhausen; 22TOPJUS Rechtsanwälte, München
Félix Paul1; Prof. Dr. Bastian Fuchs2
1BAUER AG, Schrobenhausen; 22TOPJUS Rechtsanwälte, München
Abstracttext:
Erfolg im Bau entsteht nicht durch Einzelverantwortung, sondern durch Zusammenarbeit. Gerade im Spezialtiefbau, wo technische Komplexität, Baugrundunsicherheiten und wirtschaftlicher Druck zusammentreffen, entscheidet die Qualität der Kooperation über den Projekterfolg. Oftmals kämpfen Auftragnehmer mit der Übernahme von Risiken und nachteiligen Vertragsklauseln; Auftraggeber werden wiederum mit überzogenen Nachträgen konfrontiert. Kooperative Vertrags- und Vergütungsmodelle können hier einen wesentlichen Beitrag leisten.
Abstract öffnenErfolg im Bau entsteht nicht durch Einzelverantwortung, sondern durch Zusammenarbeit. Gerade im Spezialtiefbau, wo technische Komplexität, Baugrundunsicherheiten und wirtschaftlicher Druck zusammentreffen, entscheidet die Qualität der Kooperation über den Projekterfolg. Oftmals kämpfen Auftragnehmer mit der Übernahme von Risiken und nachteiligen Vertragsklauseln; Auftraggeber werden wiederum mit überzogenen Nachträgen konfrontiert. Kooperative Vertrags- und Vergütungsmodelle können hier einen wesentlichen Beitrag leisten.
Risikomanagement
3.2
Untergrundmodellierung und probabilistische Bewertung von Modellunsicherheiten bei innerstädtischen Tunnelbauprojekten im Münchner Baugrund
Dr.-Ing. Benedikt Lypp1; Prof. Dr.-Ing. Roberto Cudmani1; Tiancheng Wang M.Sc.1; Dr.-Ing. Marcus Schneider2; Dr. Marcus Scholz3
1Technische Universität München; 2DB InfraGO AG, München; 3Landeshauptstadt München
Dr.-Ing. Benedikt Lypp1; Prof. Dr.-Ing. Roberto Cudmani1; Tiancheng Wang M.Sc.1; Dr.-Ing. Marcus Schneider2; Dr. Marcus Scholz3
1Technische Universität München; 2DB InfraGO AG, München; 3Landeshauptstadt München
Abstracttext:
Für verschiedene große Tunnelbaumaßnahmen wurden vom Zentrum Geotechnik der TUM probabilistische Baugrundmodelle erstellt, deren Verwendung insbesondere im Vergleich mit subjektiven herkömmlichen Methoden neben Aussagen zur Lithologie auch eine Bewertung der Unsicherheit hinsichtlich der prognostizierten Baugrundschichtung ermöglicht. Bei der Anwendung der Modelle zeigt sich, dass eine intensive Zusammenarbeit und das Zusammenwirken von Planer, Prüfer und Sachverständigem für bauwerksbezogene Risiko-Analysen und Lösungen erforderlich sind.
Abstract öffnenFür verschiedene große Tunnelbaumaßnahmen wurden vom Zentrum Geotechnik der TUM probabilistische Baugrundmodelle erstellt, deren Verwendung insbesondere im Vergleich mit subjektiven herkömmlichen Methoden neben Aussagen zur Lithologie auch eine Bewertung der Unsicherheit hinsichtlich der prognostizierten Baugrundschichtung ermöglicht. Bei der Anwendung der Modelle zeigt sich, dass eine intensive Zusammenarbeit und das Zusammenwirken von Planer, Prüfer und Sachverständigem für bauwerksbezogene Risiko-Analysen und Lösungen erforderlich sind.
3.3
Konsolidierte Betrachtung und Analyse von Herstelldaten im Infrastrukturbau – Grundlagen, Workflows und Mehrwert in der Praxis
DI Fabian Dengg1; Natascha Buschle2; Ing. Philipp Eder1; Maximilian Wunderle M.Sc.2; Philipp Maroschek MSc1
1eguana GmbH, Wien, ÖSTERREICH; 2Max Bögl Tunnelbau – Geotechnik & Umwelt, München
DI Fabian Dengg1; Natascha Buschle2; Ing. Philipp Eder1; Maximilian Wunderle M.Sc.2; Philipp Maroschek MSc1
1eguana GmbH, Wien, ÖSTERREICH; 2Max Bögl Tunnelbau – Geotechnik & Umwelt, München
Abstracttext:
Die Digitalisierung im Bauwesen ermöglicht ein durchgängiges Datenmanagement von der Planung über Ausführung und Überwachung bis zur Analyse. Über Gewerksgrenzen hinweg lassen sich Herstell- und Monitoringdaten gemeinsam nutzen, um Qualitätssicherung und geotechnisches Risikomanagement zu verbessern. Praxisbeispiele zeigen, wie Daten automatisiert verarbeitet, visualisiert und analysiert werden, um Herstellprozesse und geotechnische Begleitung zu unterstützen, Abweichungen früh zu erkennen und Risiken datenbasiert zu reduzieren.
Abstract öffnenDie Digitalisierung im Bauwesen ermöglicht ein durchgängiges Datenmanagement von der Planung über Ausführung und Überwachung bis zur Analyse. Über Gewerksgrenzen hinweg lassen sich Herstell- und Monitoringdaten gemeinsam nutzen, um Qualitätssicherung und geotechnisches Risikomanagement zu verbessern. Praxisbeispiele zeigen, wie Daten automatisiert verarbeitet, visualisiert und analysiert werden, um Herstellprozesse und geotechnische Begleitung zu unterstützen, Abweichungen früh zu erkennen und Risiken datenbasiert zu reduzieren.
Sitzungsleitung: Univ.-Prof. Dr.-Ing. Frank Rackwitz, Technische Universität Berlin, FG Grundbau und Bodenmechanik, Berlin;
Vorträge:Forschung und Innovation
4.4
Numerische Modellierungsansätze zum Nachweis der Standsicherheit und der Gebrauchstauglichkeit einer Flankenabdeckung auf einer Rückstandshalde
Dipl.-Ing. Matthias Seip1; Prof. Dr.-Ing. Steffen Leppla1; Eva Eden-Teutsch M.Sc.1; Mohammadmasoud Badparva M.Eng1; Prof. Dr.-Ing. Rolf Katzenbach1; Dipl.-Ing. Uta Zienert2; Dr.-Ing. Jan-Peter Schleinig2; Dipl.-Ing. Christian Artschwager3; Dr.-Ing. Murat Cenk Erdurak3
1Ingenieursozietät Professor Dr.-Ing. Katzenbach GmbH, Frankfurt; 2K+S Aktiengesellschaft, Kassel; 3K+S Minerals and Agriculture GmbH, Kassel
Dipl.-Ing. Matthias Seip1; Prof. Dr.-Ing. Steffen Leppla1; Eva Eden-Teutsch M.Sc.1; Mohammadmasoud Badparva M.Eng1; Prof. Dr.-Ing. Rolf Katzenbach1; Dipl.-Ing. Uta Zienert2; Dr.-Ing. Jan-Peter Schleinig2; Dipl.-Ing. Christian Artschwager3; Dr.-Ing. Murat Cenk Erdurak3
1Ingenieursozietät Professor Dr.-Ing. Katzenbach GmbH, Frankfurt; 2K+S Aktiengesellschaft, Kassel; 3K+S Minerals and Agriculture GmbH, Kassel
Abstracttext:
Der Beitrag beschreibt die Planung und Modellierung der Abdeckung von Rückstandshalden im Werk Werra zur Reduktion von Umweltauswirkungen. Numerische geotechnische Modelle erfassen Verformungen sowie hydrochemisch bedingte mechanische Belastungen bzw. Verformungen des Abdeckungssystems. Vorgestellt werden die Modellansätze, die Parametrisierung und erste Ergebnisse sowie deren Übertragbarkeit auf ähnliche Projekte.
Abstract öffnenDer Beitrag beschreibt die Planung und Modellierung der Abdeckung von Rückstandshalden im Werk Werra zur Reduktion von Umweltauswirkungen. Numerische geotechnische Modelle erfassen Verformungen sowie hydrochemisch bedingte mechanische Belastungen bzw. Verformungen des Abdeckungssystems. Vorgestellt werden die Modellansätze, die Parametrisierung und erste Ergebnisse sowie deren Übertragbarkeit auf ähnliche Projekte.
4.5
Eine Fragestellung, viele Prognosen: Wie gut sind aktuelle Vorhersagemethoden für horizontal belastete Pfähle?
Prof. Dr.-Ing. Hauke Zachert1; Dr.-Ing. Joaquín Liaudat1; Prof. Dr.-Ing. Jan Machacek2
1Technische Universität Darmstadt; 2Bundesanstalt für Wasserbau, Karlsruhe
Prof. Dr.-Ing. Hauke Zachert1; Dr.-Ing. Joaquín Liaudat1; Prof. Dr.-Ing. Jan Machacek2
1Technische Universität Darmstadt; 2Bundesanstalt für Wasserbau, Karlsruhe
Abstracttext:
Der Beitrag wertet zwei Prognosewettbewerbe lateral und zyklische belasteter Pfähle in Sand auf Basis großmaßstäblicher 1g-Versuche aus. Die analytischen und numerischen Prognosen des Pfahlverhaltens von 18 internationalen Teams zeigten teils erhebliche Streuungen. Etwas geringer war die Bandbreite der experimentellen Vorhersagen der europäischen geotechnischen Zentrifugen. Daraus werden Einflussfaktoren zur Prognosequalität abgeleitet und neue Erkenntnisse für verlässlichere numerische und experimentelle Vorhersagen des Pfahlverhaltens gewonnen.
Abstract öffnenDer Beitrag wertet zwei Prognosewettbewerbe lateral und zyklische belasteter Pfähle in Sand auf Basis großmaßstäblicher 1g-Versuche aus. Die analytischen und numerischen Prognosen des Pfahlverhaltens von 18 internationalen Teams zeigten teils erhebliche Streuungen. Etwas geringer war die Bandbreite der experimentellen Vorhersagen der europäischen geotechnischen Zentrifugen. Daraus werden Einflussfaktoren zur Prognosequalität abgeleitet und neue Erkenntnisse für verlässlichere numerische und experimentelle Vorhersagen des Pfahlverhaltens gewonnen.
4.6
Nachweis von geotechnischen Bauwerken im Bestand unter Anwendung zuverlässigkeitsbasierter Methoden
Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Kerstin Lesny1; Dr. Patrick Arnold2
1Universität Siegen; 2GuD Geotechnik und Dynamik Consult GmbH, Berlin
Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Kerstin Lesny1; Dr. Patrick Arnold2
1Universität Siegen; 2GuD Geotechnik und Dynamik Consult GmbH, Berlin
Abstracttext:
Der neue Eurocode 7 erlaubt die Anwendung zuverlässigkeitsbasierter Methoden als gleichwertige Alternative zum klassischen Teilsicherheitskonzept. Ihre Anwendung ist gerade für die Bewertung von Bestandsbauwerken vorteilhaft, da sie eine explizite Quantifizierung von Unsicherheiten unter Berücksichtigung des tatsächlichen Bauwerkszustands sowie der Belastungshistorie erlauben. Der Beitrag erläutert die konzeptionelle Vorgehensweise unter Berücksichtigung der zukünftigen Normengeneration sowie internationaler Erfahrungen in Geotechnik und konstruktivem Ingenieurbau.
Abstract öffnenDer neue Eurocode 7 erlaubt die Anwendung zuverlässigkeitsbasierter Methoden als gleichwertige Alternative zum klassischen Teilsicherheitskonzept. Ihre Anwendung ist gerade für die Bewertung von Bestandsbauwerken vorteilhaft, da sie eine explizite Quantifizierung von Unsicherheiten unter Berücksichtigung des tatsächlichen Bauwerkszustands sowie der Belastungshistorie erlauben. Der Beitrag erläutert die konzeptionelle Vorgehensweise unter Berücksichtigung der zukünftigen Normengeneration sowie internationaler Erfahrungen in Geotechnik und konstruktivem Ingenieurbau.
Sitzungsleitung: Dr. Fabian Kirsch, GuD Geotechnik und, Dynamik Consult GmbH, Berlin;
Vorträge:Normung: Eurocodes und neue Entwicklungen
5.1
Struktur und Konzeption der zweiten Generation der Eurocodes
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Markus Herten1; Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Christian Moormann2; Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Kerstin Lesny3
1Bergische Universität Wuppertal; 2Universität Stuttgart; 3Universität Siegen
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Markus Herten1; Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Christian Moormann2; Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Kerstin Lesny3
1Bergische Universität Wuppertal; 2Universität Stuttgart; 3Universität Siegen
Abstracttext:
Die zweite Generation der Eurocodes markiert einen wesentlichen Schritt in der Harmonisierung und Weiterentwicklung der europäischen Bemessungsnormen. Es werden die neue Struktur und wesentliche Neuerungen im Eurocode 7 sowie ausgewählte Änderungen im Eurocode 0 und eine Einleitung für die folgenden Vorträge gegeben. Durch die Integration neuer Methoden und die stärkere Harmonisierung der Sicherheitsphilosophie wird die Zuverlässigkeit und Vergleichbarkeit der Bemessung in Europa erhöht.
Abstract öffnenDie zweite Generation der Eurocodes markiert einen wesentlichen Schritt in der Harmonisierung und Weiterentwicklung der europäischen Bemessungsnormen. Es werden die neue Struktur und wesentliche Neuerungen im Eurocode 7 sowie ausgewählte Änderungen im Eurocode 0 und eine Einleitung für die folgenden Vorträge gegeben. Durch die Integration neuer Methoden und die stärkere Harmonisierung der Sicherheitsphilosophie wird die Zuverlässigkeit und Vergleichbarkeit der Bemessung in Europa erhöht.
5.2
Grundsätze der Bemessung von Flach- und Tiefgründungen auf Basis der zweiten Generation des Eurocode
Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Christian Moormann1; Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Kerstin Lesny2
1Universität Stuttgart; 2Universität Siegen
Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Christian Moormann1; Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Kerstin Lesny2
1Universität Stuttgart; 2Universität Siegen
5.3
Grundsätze der Bemessung von Stützbauwerken auf Basis der zweiten Generation des Eurocode 7
Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Achim Hettler1; Dr.-Ing. Steffen Kinzler2
1Obmann AK Baugruben, Rastatt; 2WTM Engineers GmbH, Hamburg
Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Achim Hettler1; Dr.-Ing. Steffen Kinzler2
1Obmann AK Baugruben, Rastatt; 2WTM Engineers GmbH, Hamburg
Abstracttext:
Im Beitrag wird aufgezeigt, wie sich die neuen Vorgaben der zweiten Generation des EC 7 auf die Bemessung von Stützbauwerken, insbesondere auf die geplante 7. Auflage der EAB auswirken. Behandelt werden schwerpunktmäßig folgende Punkte: Geotechnische Kategorien als Bestandteil der Sicherheit, Nachweis der Standsicherheit mit Resistance Factor Approach (RFA) in Verbindung mit Verification Case 4 (VC 4), Vorübergehende Bemessungssituation, Erddruckansatz, hydraulischer Grundbruch, Sondernachweise und Umsetzung Anhang D in EC7-3, Hinweise zur FEM
Abstract öffnenIm Beitrag wird aufgezeigt, wie sich die neuen Vorgaben der zweiten Generation des EC 7 auf die Bemessung von Stützbauwerken, insbesondere auf die geplante 7. Auflage der EAB auswirken. Behandelt werden schwerpunktmäßig folgende Punkte: Geotechnische Kategorien als Bestandteil der Sicherheit, Nachweis der Standsicherheit mit Resistance Factor Approach (RFA) in Verbindung mit Verification Case 4 (VC 4), Vorübergehende Bemessungssituation, Erddruckansatz, hydraulischer Grundbruch, Sondernachweise und Umsetzung Anhang D in EC7-3, Hinweise zur FEM
5.4
Grundsätze der Bemessung von Baugrundverbesserungsmaßnahmen auf Basis der zweiten Generation des Eurocode 7
Dipl.-Ing. Univ. Paul Pandrea1; Dr.-Ing. Cecilia Bohn1
1Keller Holding GmbH, Offenbach
Dipl.-Ing. Univ. Paul Pandrea1; Dr.-Ing. Cecilia Bohn1
1Keller Holding GmbH, Offenbach
Abstracttext:
Die zweite Generation des Eurocode 7 (EN 1997) stellt für die Bemessung von Baugrundverbesserungsmaßnahmen einen Meilenstein dar, da sie erstmals eine umfassende und systematische Einordnung sowie Nachweisführung für Baugrundverbesserungen bietet. Im neuen Teil 3 werden die Verfahren in vier Klassen unterteilt. Für jede Klasse werden spezifische Bemessungsregeln und Nachweisverfahren definiert, die die spezifische Funktion und maßgebliche Versagensmechanismen berücksichtigen.
Abstract öffnenDie zweite Generation des Eurocode 7 (EN 1997) stellt für die Bemessung von Baugrundverbesserungsmaßnahmen einen Meilenstein dar, da sie erstmals eine umfassende und systematische Einordnung sowie Nachweisführung für Baugrundverbesserungen bietet. Im neuen Teil 3 werden die Verfahren in vier Klassen unterteilt. Für jede Klasse werden spezifische Bemessungsregeln und Nachweisverfahren definiert, die die spezifische Funktion und maßgebliche Versagensmechanismen berücksichtigen.
5.5
„Homogenbereich“ Europäische Ausführungsnormen – die neue Generation der Pfahlnormen mit verlässlicher Struktur und einheitlicher Regelungstiefe
Dr.-Ing. Karsten Beckhaus1; Dipl.-Ing. Thomas Garbers2; Dipl.-Ing. Klaus Dietz3
1BAUER Spezialtiefbau GmbH, Schrobenhausen; 2AARSLEFF Spezialtiefbau GmbH, Hamburg; 3Dietz Geotechnik Consult GmbH, Hilden
Dr.-Ing. Karsten Beckhaus1; Dipl.-Ing. Thomas Garbers2; Dipl.-Ing. Klaus Dietz3
1BAUER Spezialtiefbau GmbH, Schrobenhausen; 2AARSLEFF Spezialtiefbau GmbH, Hamburg; 3Dietz Geotechnik Consult GmbH, Hilden
Abstracttext:
Die überarbeiteten europäischen Normen EN 1536, EN 12699 und EN 14199 für Pfahlgründungen werden 2026/27 in den „ENQUIRY“-Prozess eingebracht. Ziel ist die Harmonisierung der Inhalte, die Beseitigung von Widersprüchen zum Eurocode 7-3 und eine klarere Abgrenzung der Anwendungs-bereiche. Die Normen werden harmonisiert und dabei schlanker und strukturierter, mit vergleichbarer Regelungstiefe, aber weiter klar praxisorientiert. Neue Inhalte u.a. zu wasserdichten Bohrpfahl-wänden, Fertigteilschraubpfählen oder Korrosionsschutzsystemen für Mikropfähle werden vorgestellt.
Abstract öffnenDie überarbeiteten europäischen Normen EN 1536, EN 12699 und EN 14199 für Pfahlgründungen werden 2026/27 in den „ENQUIRY“-Prozess eingebracht. Ziel ist die Harmonisierung der Inhalte, die Beseitigung von Widersprüchen zum Eurocode 7-3 und eine klarere Abgrenzung der Anwendungs-bereiche. Die Normen werden harmonisiert und dabei schlanker und strukturierter, mit vergleichbarer Regelungstiefe, aber weiter klar praxisorientiert. Neue Inhalte u.a. zu wasserdichten Bohrpfahl-wänden, Fertigteilschraubpfählen oder Korrosionsschutzsystemen für Mikropfähle werden vorgestellt.
Sitzungsleitung: Univ.-Prof. Dr.-Ing. habil. Christian Moormann, Universität Stuttgart, Institut für Geotechnik, Stuttgart; Sitzungs-/ Diskussionsleitung: Dr. Fabian Kirsch, GuD Geotechnik und, Dynamik Consult GmbH, Berlin; Doris Busch, Deutsche Gesellschaft, für Geotechnik e.V., Essen;
Vorläufige Tagesordnung: TOP 1: Begrüßung und Tagungsordnung TOP 2: Bericht des Vorstandes TOP 3: Bericht der Rechnungsprüfer und Entlastung des Vorstandes TOP 4: Wahlen von zwei Rechnungsprüfern und zum Vorstand TOP 5: Ernennung von zwei Ehrenmitgliedern TOP 6: Genehmigung der Haushaltspläne 2027 und 2028 TOP 7: Berichte aus der Arbeit der Fachsektionen TOP 8: Verschiedenes TOP 9: Datum und Ort der nächsten Mitgliederversammlung
Die Abendveranstaltung der 39. Baugrundtagung wird traditionell in Form eines „Get-together“ in der Fachausstellung der Messe Leipzig, Halle 2 stattfinden. Alle Teilnehmenden der Baugrundtagung sind herzlich zur Teilnahme eingeladen. Lassen Sie den ersten Tag der Hauptvortragsveranstaltung in entspannter Atmosphäre mit Snacks, Getränken und interessanten Gesprächen ausklingen und genießen Sie das persönliche Zusammensein mit Kollegen und Kolleginnen.